06.04.2018 - 22:04 Uhr
Oberpfalz

Kreisklasse Ost Dalibor Ban wirft Handtuch

Ein Wochenende der Vorentscheidungen in der Kreisklasse Ost? Eine ist schon gefallen. Der FC Luhe-Markt und sein im Herbst verpflichteter Trainer Dalibor Ban aus Regensburg gehen getrennte Wege.

Dalibor Ban gibt beim FC Luhe-Markt keine Anweisungen mehr. Der erst im Herbst 2017 verpflichtete Trainer bot nach der Niederlage am Ostermontag seinen Rücktritt an. Bild: A. Schwarzmeier
von Ernst FrischholzProfil

Beide Parteien hatten sich mehr erhofft als einen 10. Platz, vier Punkte vor den Abstiegsrängen. Das deprimierende Osterwochenende mit zwei Niederlagen war der Auslöser für die Trennung. Der FC wird sich neu ausrichten und diesbezüglich gab Vorsitzender Andreas Hammer eine Personalie für die kommende Saison bekannt. Krystof Pianka, derzeit sehr erfolgreich mit dem Aufsteiger ASV Neustadt unterwegs, wird die FC-ler 2018/19 trainieren. Bis dahin gibt es eine interne Lösung in Luhe. Ein Spitzenspiel steht am Sonntag ins Haus. Der Zweite DJK Neustadt (45) muss seine Aufstiegsambitionen beim Überraschungsdritten TSV Pleystein (42) unter Beweis stellen. Auch am Tabellenende geht es im Match zwischen dem FSV Waldthurn und dem SV Störnstein (beide 14) um eine Weichenstellung.

SpVgg Vohenstrauß II Sa. 16.00 SV Waldau

Nach drei Niederlagen in Folge geht die "Zweite" der Spielvereinigung keineswegs als Favorit ins Stadtderby. Das Team von Trainer Markus Grosser steht zwar bezüglich Abstieg nicht unter Zugzwang, aber 24 Punkte sind noch nicht die Rettung. Im Vohenstraußer Lager hofft man, dass das Team den Schalter umlegen kann. Ein Ostern mit gemischten Gefühlen durchlebte der SV laut Norbert Bauers Worten mit dem überzeugenden Derbysieg in Altenstadt/Voh. und der Niederlage beim ASV Neustadt. Samstag müssen die Fehler im Spielaufbau abgestellt werden. "Wir wollen den dritten Platz nicht aus den Augen verlieren", so Bauer.

TuS Schnaittenbach So. 15.00 SV Altenstadt/Voh.

Das erste Spiel nach der Winterpause des TuS gegen die Störnsteiner war mehr als holprig. Die Tore kurz vor und nach der Halbzeit haben dann Sicherheit gegeben. Alle acht Heimspiele hat der TuS gewonnen und da will man weitermachen. Nach langer Durststrecke gelang dem Gast gegen Störnstein ein wichtiger Sieg. "Erfreulich ist, dass wir kein Gegentor bekommen haben", sagt Trainer Markus Karl. Der TuS besitzt mit Spielertrainer Bafra und Torjäger Bösl zwei herausragende Akteure, die es zu bewachen gilt. Andreas Sax ist wieder dabei.

TSV Pleystein So. 15.00 DJK Neustadt

"Wenn uns die DJK Druck zuschiebt, dann kann ich nur lächeln", sagt TSV-Coach Hans-Jürgen Mühling. "Wir haben uns nicht zum Aufstiegskandidaten erklärt, sondern sind als letztjähriger Abstiegsrelegant in die Saison gegangen. Wir haben viel erreicht, was meinem Team niemand vor Saisonbeginn zugetraut hätte", so der Coach. Personell stehen die Zeichen nicht so gut, da Florian Zehent verletzt und Bastian Sitauer in Urlaub gefahren ist. Zum Spitzenspiel fährt die DJK mit viel Selbstvertrauen. "Wir haben die Qualität, um zu gewinnen", so Häuber. Sollte man den TSV mit einem Remis auf Distanz halten, könnte Häuber auch damit leben. Den größeren Druck schiebt der DJK-Trainer dem Mühling-Team zu.

ASV Neustadt So. 15.00 FC Weiden-Ost II

Nach den letzten Siegen gehe der ASV entspannt an die kommenden Aufgaben heran, stellt Abteilungsleiter Hans Wiesenbacher heraus. Gegen spielstarke Teams wie Waldau und Vohenstrauß II konnte man dreifach punkten. Da man wohl nichts mehr mit dem Abstieg zu tun hat, gilt es die Position fünf zu festigen. Ost-Trainer Martin Oppitz hatte von seinem Team sechs Punkte aus den beiden Spielen an Ostern gefordert und das wurde erfüllt. Oppitz muss auf den starken Krichenbauer (Beruf) verzichten, dafür stoßen mit Nimmerjahn und Mansori wieder Stammkräfte zum Team.

TSV Flossenbürg So. 15.00 SG Ehenfeld/Hirschau

TSV-Trainer Mario Neuer fordert einen Sieg, das ist Pflicht gegen den bisher sieglosen und designierten Absteiger. Blamieren ist verboten und zudem will man sich an den Gästen schadlos halten, um den Klassenerhalt so schnell wie möglich einzutüten. Das Team wird hochmotiviert auftreten, dessen ist sich Neuber sicher. Bei der SG wird der Kräfteverschleiß immer deutlicher. Trainer Martin Winkler ist nicht zu beneiden und trotzdem spricht er mit Stolz von seinen Burschen, die Kampfgeist sowie Moral zeigen.

FSV Waldthurn So. 15.00 SV Störnstein

Mit den drei Punkten an Ostern war FSV-Coach Markus Dagner unterm Strich zufrieden. Sonntag ist nun Abstiegskampf pur angesagt. Dagner fordert, dagegenzuhalten und dem Gast nicht ins offene Messer zu laufen. Gästecoach Tobias Schiener und seinem Team ist klar, dass das Match am Fahrenberg ein "Überlebensspiel" ist. "Wir müssen endlich einmal den Bock umstoßen und uns ein Erfolgserlebnis erkämpfen", sagt der Coach.

FC Luhe-Markt So. 15.00 SpVgg Pirk

FC-Vorsitzender Andreas Hammer bestätigt die Darstellung von Dalibor Ban. Der äußerte sich dahingehend, dass er nach dem Spiel in Waldthurn keine Möglichkeiten mehr gesehen habe, um sich nach hinten abzusetzen. Seine taktische Ausrichtung sei zudem nicht von allen Spielern positiv aufgenommen worden. Hammer bestätigt, dass ihm Ban nach dem Spiel in Waldthurn den Rücktritt angeboten habe. Es folgen nun wichtige Spiele für den FC. "Das erste ist das Derby gegen Pirk, darauf richten wir unser Augenmerk", so Hammer. Ins Team sollen Stabilität und neues Selbstvertrauen einziehen. Eine Interimslösung werde bis Sonntag feststehen, so Hammer. SpVgg-Trainer Jochen Seuberth geht es darum, dass sein Team endlich zwei gute Halbzeiten auf den Platz legt. Das war auch das Manko bei der Niederlage bei Weiden-Ost. "Natürlich ist jedes Spiel für uns ein Endspiel", stellt der Coach fest. Er und sein Team sind positiv ausgerichtet, auch wenn Sturmtank Pröls vermisst wird.

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