Kreisklasse West: Spitzenreiter FC Vorbach empfängt Verfolger SV Kohlberg
Spitzenspiel zur Sportheim-Kirwa

Sport
Weiden in der Oberpfalz
01.09.2017
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Mantel . Nur der SV Kohlberg/Röthenbach und der TSV Reuth schrieben von den Spitzenteams in der Kreisklasse West am 5. Spieltag die volle Punktzahl auf ihr Konto. Tabellenführer FC Vorbach und der FC Dießfurt kamen nicht über ein Remis hinaus, die TSG Weiherhammer bezog gar eine 1:5-Heimklatsche gegen Pressath. Am Sonntag stellt die Partie Erster gegen Zweiter alles andere in den Schatten, wenn der FC Vorbach und der SV Kohlberg aufeinandertreffen. Ein Derby mit besonderer Brisanz steigt in Pressath, wo der FC Dießfurt gastiert.

Unter ganz anderen Vorzeichen steht ein anderes Lokalderby: Sowohl der TSV Kirchendemenreuth als auch sein Namensvetter aus Krummennaab haben erst mickrige drei Pünktchen auf der Habenseite. Die Partie Haidenaab gegen Weiherhammer wurde auf den 3. Oktober verlegt.

TSV Kirchendemenreuth So. 14.30 TSV Krummennaab

An der Moral des Teams fehlt es beim TSV Kirchendemenreuth momentan nicht, denn nach einem Zwei-Tore Rückstand kurz vor Ende des Spiels, noch einen Punkt aus Dießfurt zu entführen, spricht für sich. Die Haberländer sind die einzige Mannschaft in der Liga noch ohne Sieg. Dies soll sich im Derby ändern. Torjäger Hendrik Troff fällt weiter verletzungsbedingt aus. Durch unnötige Abwehrfehler brachte sich Krummennaab selbst auf die Verliererstraße. Insgesamt war Trainer Markus Tusek von der Leistung seiner Elf maßlos enttäuscht. Beim Derby ist für ihn Wiedergutmachung angesagt. Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass er mit Benjamin Legat, Marcel Trauner, Patrick Cramer, Patrick Schieder und den dienstlich verhinderten Michael Kaiser auf einige Stammspieler verzichten muss.

TSV Pressath So. 15.00 FC Dießfurt

Seit sieben Jahren wartet Pressath auf ein Derby gegen Dießfurt. Ziel der Betzl-Truppe ist es, dem klaren Favoriten mit etwas Glück ein Bein zu stellen. Gegen die Mannschaft mit den beiden starken Tschechen sowie etlichen Kreisliga-Akteuren steht dem TSV der selbe Kader wie beim Auswärtssieg in Weiherhammer zur Verfügung. Dazu kehren Fabian Waldmann und Dominik Rau zurück, auch Matthias Rauch ist wieder im Training. Einzig Karl Teichmann fehlt. Wegen kleinerer Blessuren sowie dem Fehlen der Urlauber waren die letzten Auftritte des FC nicht mehr überzeugend. Es fehlte sowohl spielerisch als auch läuferisch. Dies soll sich im Derby wieder ändern. Die Aufstellung entscheidet sich nach dem Abschlusstraining.

SC Schwarzenbach So. 15.00 SV Kulmain II

Nach Aussage von Thomas Baier, der SC-Trainer Uwe Salfer vertrat, war der Sieg in Krummennaab verdient. Jetzt gilt es, im Heimspiel gegen die Bezirksliga-Reserve nachzulegen. Spielertrainer Salfer kehrt zurück, dafür fehlen Torhüter Daniel Spachtholz und die Urlauber Serdar Gümes und Daniel Keck. Der verdiente Punktgewinn gegen den Spitzenreiter Vorbach zeigte, dass in der jungen Kulmainer Mannschaft Potenzial steckt. Auswärts war davon aber noch nichts sehen. Beim SC Schwarzenbach wird es aber nicht leicht. Bis auf die Langzeitverletzten steht der beste Kader zur Verfügung.

FC Vorbach So. 15.00 SV Kohlberg

Der Spielplangestalter hatte ein glückliches Händchen: Ausgerechnet zur Sportheim-Kirwa in Vorbach kommt es zum Spitzenspiel. FC-Spielertrainer Florian Ruder war mit der Leistung seiner Elf in Kulmain nicht zufrieden. "Einige meinen wohl, es läuft alles von selbst," schimpfte er. Gegen Kohlberg fordert er eine deutliche Leistungssteigerung. "Wir wollen unserem Tabellenstand gerecht werden." Ins Topspiel geht der Gastgeber mit unverändertem Aufgebot. Ein Sieg gegen Parkstein, sehenswert herausgespielte Torchancen, eine gute Moral und die momentane Euphorie erhöhen die Freude beim SV Kohlberg auf das Spitzenspiel. "Wir werden versuchen, dem FC alles abzuverlangen. Ich würde mir wünschen, dass mein Team die Chancen so cool verwertet wie im Training," sagt SVK-Trainer Achim Beck.

SV Parkstein So. 15.00 TSV Reuth

Wieder kein Sieg für den SV Parkstein. Schlimmer als die Niederlage wiegen aber die Verletzten, darunter der Kreuzbandriss bei Christopher Dotzler. Dieses Manko sowie die fünf Urlauber gilt es gegen Reuth auszublenden. Dazu müssten die unnötigen Fehler abgestellt werden, die zu Gegentoren führen. Nur so hat der SV gegen das Spitzenteam aus Reuth eine Chance. Beim TSV Reuth war man mit der Leistung gegen Eschenbach zufrieden. Der TSV ist immer noch ungeschlagen und will diesen Nimbus auch weiterhin wahren. Da Fabian Höcht aus dem Urlaub zurück ist, steht der gesamte Kader zur Verfügung. Zeigt sich die bislang sehr erfolgreiche Offensivabteilung weiterhin so treffsicher, sollte ein Punkt am Basaltkegel drin sein.

SV Eschenbach So. 15.00 SV Riglasreuth

Immer das gleiche Bild beim SCE: Kaum gerät die Mannschaft in Rückstand, gehen die Köpfe nach unten. Trainer Peter Renner fordert hier ein Umdenken und will dies auf dem Platz sehen. Gegen den SV Riglasreuth, einen unbequemen Gegner, fordert er Wiedergutmachung nach dem schwachen Auftritt von Reuth. Nach langer Zeit sind alle Mann an Bord. Die drei Punkte sollen am Rußweiher bleiben. Nach zwei unglücklichen Niederlagen steht der SVR etwas unter Zugzwang und sollte in Eschenbach unbedingt punkten. Zur Zeit fehlt der Wegmann-Elf auch etwas Glück. Der Trainer muss auf Markus Hecht, Andreas Dürrschmidt, David Heinl, Andreas Wopperer und Dominik Weber verzichten, was die Aufgabe erschwert.
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