Kreisliga Nord: SpVgg SV Weiden II empfängt Kemnath
Spitzenspiel am Wasserwerk

Kemnaths Spielertrainer Christian Ferstl bereitet seine Truppe auf das Gastspiel bei der Bayernliga-Reserve in Weiden vor. Bild: A. Schwarzmeier
Sport
Weiden in der Oberpfalz
25.08.2017
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Schwarz-Blau gegen Schwarz-Weiß: Die Bayernliga-Reserve der SpVgg SV Weiden empfängt in der Kreisliga Nord den SVSW Kemnath zum Topspiel der Woche.

Spitzenreiter SV Grafenwöhr möchte auf eigenem Terrain die Tabellenführung gegen den Vorletzten SV Neusorg verteidigen. Der Vierte SV Plößberg muss beim Achten FC Tremmersdorf antreten und der Fünfte SC Kirchenthumbach empfängt den Tabellensiebten DJK Ebnath. Im Tabellenkeller werden wichtige Zähler zwischen Schlusslicht DJK Weiden und dem Viertletzten VfB Mantel vergeben.

TSV Erbendorf So. 15.00 FC Weiden-Ost

"Obwohl wir auf viele Spieler verzichten mussten, bin ich mit der Leistung sehr zufrieden", lobt Gästetrainer Stefan Rupprecht seine Mannschaft nach dem Remis gegen Grafenwöhr. Nun steht mit Weiden-Ost der nächste schwere Gegner vor der Tür. Personell sieht es besser aus, da einige Urlauber oder Verletzte wieder dabei sein dürften. Der Leistungsabfall bei der Heimniederlage gegen Kirchenthumbach ist für Gästetrainer Peter Kempf unerklärlich. "Um nicht frühzeitig alles zu verspielen, muss sich einiges ändern", appelliert er an seine Mannschaft. Erbendorf ist zwar nicht unbedingt der optimale Aufbaugegner, aber vielleicht können die Gäste gerade dort überraschen.

DJK Weiden So. 15.00 VfB Mantel

"Die Niederlage gegen Plößberg war verdient", sagt Gästecoach Matthias Müller, der urlaubsbedingt von Klaus Kaiser vertreten wird. "Wir müssen den negativen Lauf stoppen und gegen Mantel punkten", fordert er. Hecht kehrt wieder aus dem Urlaub zurück, Treml und Gashi werden fehlen und hinter dem Einsatz von Ertl steht ein Fragezeichen. Von einem glücklichen, wenn auch nicht ganz unverdienten Remis gegen Irchenrieth berichtet Gästecoach Tobias Heindl. "Am Weidener Flutkanal müssen wir uns auf ein komplett anderes Spiel einstellen", bereitet er sein Team vor. Personell hat er bis auf Urlauber Andreas Mark seinen gesamten Kader zur Verfügung.

SC Kirchenthumbach So. 15.00 DJK Ebnath

"Nach der guten Abwehrleistung bei Weiden-Ost und dem meiner Meinung nach nicht ganz unverdienten Sieg, hoffe ich, dass wir gegen Ebnath genauso diszipliniert in der Defensive arbeiten", fordert SC-Spielertrainer Daniel Klempau. "Wir müssen wieder konzentriert sein und an unsere Grenzen gehen." Es fehlen Lukas Retsch, Julian Lehner und Patrick Eckert. Nach der vermeidbaren Niederlage gegen Tremmersdorf haben es die Gäste versäumt, sich im sicheren Bereich festzusetzen. Jetzt gilt es, beim Angstgegner eine vernünftige Leistung abzurufen, um nicht erneut mit leeren Händen dazustehen. Trainer Markus Sebald muss nur auf Urlauber Wolfgang Schinner verzichten.

DJK Irchenrieth So. 15.00 Anadoluspor Weiden

"In den ersten 30 Minuten sind wir dreimal alleine auf das Tor zugelaufen. Machst du vorne die Tore nicht, wirst du hinten bestraft", ärgert sich DJK-Spielertrainer Benny Scheidler nach dem Remis in Mantel. Den kommenden Gegner stuft er als unbequeme und starke Mannschaft mit herausragenden Spielern ein. "Geduldig bleiben und keine Großchancen liegen lassen", impft er seiner Mannschaft ein. "Dann soll der zweite Heimsieg eingefahren werden." Personell ist alles an Bord. Auch wenn es eine knappe Niederlage war, erkennt Gäste-Spielertrainer Chousein den Erfolg der Wasserwerk-Elf als verdient an. Da alle Urlauber wieder an Bord sind, kann er in Irchenrieth aus dem Vollen schöpfen und kündigt einige Veränderungen an.

SpVgg SV Weiden II So. 15.00 SVSW Kemnath

Zufrieden nach der guten Leistung gegen Anadoluspor, erwartet die Youngster vom Wasserwerk gegen einen der Meisterschaftsmitfavoriten aus Kemnath ein schweres Spiel. "Wir brauchen eine gute Form, um die drei Punkte in Weiden zu belassen", weiß Trainer Rainer Fachtan. "Hierfür müssen wir unsere Defensivarbeit verbessern. Ein besonderes Augenmerk werden wir auf die Ferstl-Brüder legen." Urlauber Tom Preißinger ist wieder dabei. Als verdient, aber auch etwas glücklich, stuft Gäste-Spielertrainer Christian Ferstl den Sieg gegen Neusorg ein und freut sich, dass Moral und Einsatz stimmen. Gegen den taktisch und technisch besten Gegner der Liga gilt es, sich besser zu präsentieren. "Ich will von meiner Mannschaft sehen, dass wir weiter sind als bei Niederlage vor zwei Wochen in Grafenwöhr. Auch wenn wegen Verletzungen und Urlaub viele Spieler fehlen, soll ein Punkt entführt werden.

SV Grafenwöhr So. 15.00 SV Neusorg

Nach dem guten Saisonstart gibt sich SV-Coach Roland Lang nachsichtig bezüglich der schwachen zweiten Halbzeit in Erbendorf, auch wenn dadurch unnötig zwei Zähler verschenkt wurden. Gegen Neusorg soll wieder an die starken Leistungen aus den bisherigen Heimspielen angeknüpft werden. Die Sperre von Torhüter Winkler ist abgelaufen. Allerdings fehlen verletzungsbedingt immer noch mehrere Akteure. "Nach der unglücklichen Niederlage in Kemnath geht es am Sonntag zum nächsten Meisterschaftsfavoriten", berichtet Johannes Demleitner. Beim bislang unbesiegten Spitzenreiter wäre etwas Zählbares aufgrund der Personalsituation eine Überraschung. Dennoch will der SVN ein unangenehmer Gegner sein und alles daran setzen, nicht mit leeren Händen nach Hause zu fahren. Fehlen werden zusätzlich Söllner und Braun.

FC Tremmersdorf So. 17.00 SV Plößberg

FC-Spielertrainer Robert Schäffler wünscht sich, dass seine Mannschaft die gute Einstellung vom Sieg in Ebnath auch zu Hause auf den Rasen bringt. "Dann ist ein Punktgewinn gegen Plößberg durchaus möglich", motiviert er sein Team. Mühlhofer, Quast, Bauer und D. Scherl fallen verletzt aus. "Der Sieg gegen die DJK Weiden war verdient", sagt Gästecoach Harald Walbert. "Entscheidend dafür war der Doppelschlag in den ersten zehn Minuten. Gegen Tremmersdorf müssen wir uns aber steigern. Der FC hat eine starke Truppe und kann an einem guten Tag gegen jeden Gegner der Liga gewinnen. Wir möchten unbedingt Zählbares mitnehmen." Bis auf den langzeitverletzten Lalenko kann er aus dem Vollen schöpfen.
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