29.01.2018 - 20:10 Uhr
Weiden in der OberpfalzSport

Realschulbecken nach Wiedereröffnung am Wochenende noch recht frisch Sprung ins kalte Wasser

Brrrrh! Vor allem die Kleinen fanden den Sprung ins Realschul-Schwimmbecken am Wochenende ziemlich cool - oder besser gesagt: kühl. Denn nach dem Austausch der Pumpe hatte das zum Teil neu eingelassene Wasser die für den Schwimmunterricht üblichen 26 bis 27 Grad offenbar noch nicht erreicht.

Dieses Schwimmbecken kann doch kein Wässerchen trüben. Nur die Wassertemperatur war für die Kleinen am Wochenende ziemlich frisch. Die Lösung: Verkürzte Trainingszeit, und ab unter die warme Dusche. Bild: Meister
von Jutta Porsche Kontakt Profil

"Die Erwachsenen sind zügig durchgeschwommen, denen wird dann schon warm", sagt DLRG-Vorsitzende Andrea Glaubitz. Bei den Kindern, die für das Seepferdchen trainieren, sei das anders. Die können natürlich noch nicht so stark durchziehen. "Deshalb haben wir dieses Training um 15 Minuten verkürzt, und die Kinder anschließend unter die warme Dusche geschickt. Das hat dann schon gepasst." Bei der DLRG-Ortsverbands-Meisterschaft am Sonntag soll die Wassertemperatur nach Angaben von Beteiligten nicht wärmer gewesen sein als am Samstag. Beschwerden vonseiten der 35 Teilnehmer gab es aber nicht. Glaubitz: "Wir waren froh, dass wir am Sonntag schon das Becken nutzen konnten und die Meisterschaft nicht verschieben mussten." Denn das hätte enormen Aufwand bedeutet. Die SV-Wasserballabteilung dagegen sagte ihr Training am Samstag ab. Zum einen, weil die Wassertemperatur am Donnerstag noch sehr niedrig gewesen sei, so Wasserballwart Irek Luczak. Zum anderen, weil am Samstag zwei Mannschaften auswärts spielten, also nur sehr wenig Kinder in Weiden waren. "Damit war das Training ohnehin fraglich."

"Wir wollen natürlich nicht, dass jemand friert", betont Baudezernent Oliver Seidel. Der Austausch der Pumpe habe dazu geführt, dass ein Teil des Beckenwassers neu aufgefüllt werden musste. "Mit Leitungswasser. Das hat 8 Grad. Und so eine Wassermenge ist natürlich träge." Deshalb könne es durchaus etwas dauern, bis die gewünschten 26 bis 27 Grad erreicht seien. Am Montag habe die Wassertemperatur aber schon bei 25,5 Grad gelegen. Obwohl eine Filteranlage ausgespült werden musste. "Die Wettkampfbecken bei Olympia haben 24 Grad", gibt Seidel zu bedenken. Für den Schwimmunterricht dagegen würden 26 bis 27 Grad bevorzugt. Und die dürften auch bald wieder erreicht sein.

Mit aktuellen Zahlen wartete Seidel am Montagabend nach der Sitzung des Stadtrats auf. Gegenüber dem "Neuen Tag" teilte er mit, dass am Sonntag bereits 28 Grad erreicht worden seien.

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