Silberne Bürgermedaille für Karl Ertel
„Judolegende“ ausgezeichnet

Oberbürgermeister Kurt Seggewiß (rechts) überreichte die silberne Bürgermedaille an den Judoka und Funktionär Karl Ertel im Beisein von Stadtverbandspräsidenten Reinhard Meier (links). Bild: Dobmeier
Sport
Weiden in der Oberpfalz
19.05.2017
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(rdo) Er ist Sportler, erfolgreicher Trainer und Funktionär im Judosport und das seit 50 Jahren. Dafür erhielt Karl Ertel in der Monatsversammlung des Stadtverbandes für Leibesübungen die silberne Bürgermedaille von Oberbürgermeister Kurt Seggewiß überreicht. Ertels sportliche Laufbahn begann am 1. Juli 1965 mit dem Eintritt in die TB-Judoabteilung, erinnerte Seggewiß in der Laudatio. In seiner langjährigen Gewichtsklasse bis 50 Kilogramm war er mehrfacher Bezirks- und Nordbayerischer Meister. Nach einer schweren Verletzung wechselte Ertel ins Traineramt und gründete 1988 den 1. Judoclub Weiden, dessen Ehrenvorsitzender er inzwischen ist. Er war Bezirks- und Gebietsvorsitzender des Bayerischen Judoverbandes, fungierte als Jugendreferent und als Mitglied des Rechtsausschusses. Der Judoka stand bis zu 250 Trainerstunden jährlich auf der Matte.

Ertel hatte in Weiden die Länderkämpfe Deutschland gegen Japan (1987), gegen Korea (1989) sowie die Deutsche Meisterschaft 1998 der Frauen und Männer organisiert. Anschließend ging die von ihm ins Leben gerufene "European open" drei Mal in Weiden über die Bühne. Die größte Herausforderung als Funktionär stellte die Berufung ins Organisationskomitee des Deutschen Judobundes in seiner Funktion als Hallenchef sowohl der "World Masters" als auch der Judo-Weltmeisterschaft 2001 dar. 20 Jahre war Ertel Funktionär im Bezirks- und Landesverband. Für sein Lebenswerk "50 Jahre" Judo wurde ihm der 3. Dan des Bayerischen Judosports verliehen. Der Japanische Judoverband "Tenri" verlieh ihm als einzigen Oberpfälzer die Ehrennadel.

Der Weidener ist seit 41 Jahren verheiratet, hat zwei Kinder und drei Enkel und war als Arbeitsvermittler der Agentur für Arbeit tätig. Wenn seine zweite Amtsperiode als ehrenamtlicher Jugendrichter 2018 endet, hat er die mögliche Höchstdauer von 16 Jahren erreicht.
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