Silvesterpaddeln von Kanu-Weiden
Eiskalte Kanuten als Eisbrecher unterwegs

Bei eiskalten Temperaturen und stellenweise Eisschichten auf dem Wasser wagten neun Aktive von Kanu-Weiden das Silvesterpaddeln. Bild: hfz
Sport
Weiden in der Oberpfalz
03.01.2017
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Die Aktiven des Vereins Kanu-Weiden trafen sich am 31. Dezember zum Jahresabschluss am Bootshaus im Stadtbad. Bei eisigen Minusgraden wagten schließlich acht Männer und eine Frau eine Raureiftour. Warme Neoprenanzüge, dicke Pullover, Paddelanorak, Handschuhe oder auch Paddelpfötchen durften da nicht fehlen. Am Neustädter Stadtwehr wurden die Boote zu Wasser gelassen. Die Spritzdecken waren zum Teil steif vor Kälte.

Zwei ganz Mutige befuhren schon am Anfang das Neustädter Stadtwehr. Dann setzte sich die kleine Truppe in Bewegung. Aber schon nach 400 Metern staute sich eine Eisschicht vor dem Steinbogenbrücken-Wehr. Leif Zimmermann fuhr als Eisbrecher durch. Seine Nachfolger konnten dann fast mühelos folgen. Das spritzige Wehr schafften alle mit Bravour. Nach kurzer Zeit war die Gruppe in Hammerharlesberg. Die Boote mussten am Wehr umgetragen und im Mühlkanal wieder eingesetzt werden. Nach flotter Fahrt kam der Pulk ans Görnitzer Wehr. Am Hammerweg-Wehr standen die Autofahrer, um die Paddler abzuholen.

Nur Manfred Schmidt, Werner Blendl und Leif Zimmermann paddelten noch über die Alte Naab bis ins Stadtbad. Mit einer Eisschicht auf den Spritzdecken kamen die drei Unentwegten an. Die fleißigen Helfer hatten bereits die Bratwürste fertig und heißen Glühwein gab es auch. Allen waren sich einig: Es war ein wunderbares, aufregendes Silvesterpaddeln.
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