03.03.2005 - 00:00 Uhr
Weiden in der OberpfalzSport

Spitzenduo der zweiten Liga schwächelt - Blue Devils mit nahezu unlösbaren Aufgaben Eisbären greifen noch mal richtig an

Das Spitzenduo schwächelt, Neuling Bremerhaven ist die Mannschaft der Stunde, Freiburg stoppt nach dem Trainerwechsel die Talfahrt und Kaufbeuren feiert im 24. Anlauf den ersten Auswärtssieg - das sind vier Spieltage vor Ende der Vorrunde die wichtigsten Schlagzeilen in der 2. Eishockey-Bundesliga.

von Rudolf Gebert Kontakt Profil

Der EHC Straubing (1./97 Punkte) holte letztes Wochenende nur zwei, der EV Duisburg (2./95) sogar nur einen Zähler. Das eröffnet dem EV Regensburg (3./92) nach dem grandiosen 5:2-Erfolg beim Tabellenführer neue Perspektiven. Das Heimrecht in der ersten Play-off-Runde haben Erich Kühnhackls Eisbären so gut wie sicher. Vielleicht geht für die heimstärkste Mannschaft sogar noch mehr, zumal Duisburg am vorletzten Spieltag noch an der Donau antreten muss.

Die Optimalausbeute von 18 Punkten verbuchte der REV Bremerhaven (5./81) in den letzten sechs Spielen. Nach einer tollen zweiten Halbserie stehen Peter Draisaitls "Nordlichter" fast sicher in den Play-offs, haben jetzt sogar den Schwenninger ERC (4./85) in Reichweite. Das Gegenstück zu Bremerhaven sind die Lausitzer Füchse aus Weißwasser (8./75). Der Überraschungsmannschaft der ersten Saisonhälfte - am 19. Spieltag sogar Tabellenführer - droht der Sturz in die Abstiegsrunde. In den letzten sieben Spielen gab es nur einen Sieg und die kommenden Aufgaben in Regensburg und gegen Duisburg haben es in sich. Neben Weißwasser bewerben sich noch der EV Landshut (6./78), der EHC Freiburg (7./75), der SC Bietigheim (9./ 72) und die Moskitos Essen (10./72) um die letzten Play-off-Plätze.

Apropos Freiburg: So stellen sich Vereinsverantwortliche das nicht überall funktionierende Sprichwort "Neue Besen kehren gut" vor. Nach sieben Niederlagen in Folge übernahm Doug Bradley (früher bei den Frankfurt Lions und den München Barons tätig) die Mannschaft nach der Entlassung von Pavel Gross und feierte prompt zwei Siege.

Von den Teams, die sicher in die Abstiegsrunde müssen, setzte der ESV Kaubeuren (14./32) ein Ausrufezeichen. 23 Reisen waren erfolglos geblieben, Tour Nummer 24 brachte mit 4:2 beim EC Bad Tölz (12./55.) endlich den ersten Auswärtssieg. Die Blue Devils (13./36) feierten zwar gegen Bad Tölz mit 5:2 ihren zehnten Heimsieg, bezogen dafür aber in Crimmitschau (11./ 63) mit 0:6 die obligatorische Auswärtsschlappe. Am Wochenende steht die Truppe von Sergej Svetlov gegen Straubing und in Schwenningen vor nahezu unlösbaren Aufgaben.

n 49. Spieltag

Donnerstag, 19.30 Uhr: Duisburg/2. Platz - Essen/10. (bisherige Resultate: 3:2, 2:1 n. P., 2:1 n. V.); Freitag, 19.30 Uhr: Landshut/6. - Bietigheim/9. (5:4 n. V., 2:6, 1:5); 20 Uhr: Crimmitschau/ 11. - Schwenningen/4. (3:2, 3:5, 5:3), Weiden/13. - Straubing/1. (1:4, 0:8, 5:7), Bremerhaven/5. - Kaufbeuren/ 14. (4:1, 9:2, 8:1), Regensburg/3. - Weißwasser/8. (4:3 n. P., 2:8, 4:3 n. P.), Freiburg/7. - Bad Tölz/12. (4:5, 6:5 n. P., 4:3 n. P.).

n 50. Spieltag

Sonntag, 17 Uhr: Weißwasser - Duisburg (4:5, 3:6, 2:5); 18 Uhr: Bad Tölz - Crimmitschau (3:5, 1:3, 5:2), Kaufbeuren - Regensburg (1:2, 1:9, 2:5), Straubing - Bremerhaven (1:2 n. P., 2:1, 2:3); 18.30 Uhr: Essen - Landshut (2:1 n. V., 6:3, 3:4), Schwenningen - Weiden (6:3, 4:5 n. V., 7:3), Bietigheim - Freiburg (5:4 n. V., 1:6, 3:5).

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