13.04.2018 - 22:36 Uhr
Oberpfalz

Spitzenreiter muss nach Kohlberg Nächste Hürde füe den TSV Reuth

Mit dem Remis in Vorbach hat der TSV Reuth seine Spitzenposition behauptet, zumal der erste Verfolger FC Dießfurt in Haidenaab strauchelt. Die nächste Aufgabe für den Tabellenführer wird aber nicht minder schwierig, denn es geht zum SV Kohlberg.

Zweikampf zwischen dem Reuther Spielertrainer Michael Bachmeier (vorne) und dem Vorbacher Marco Lautner am vorigen Sonntag. Auf den Spitzenreiter wartet mit Kohlberg der nächste dicke Brocken. Bild: G. Büttner
von Franz SperlProfil

Hart umkämpft ist in der Kreisklasse Weset der Abstiegsrelegationsplatz. Zwischen Platz 8 und Platz 12 beträgt die Differenz nur vier Punkte. Derbystimmung herrscht am Wochenende in Schwarzenbach und Dießfurt, wo der TSV Pressath beziehungsweise der SC Eschenbach gastieren.

SV Kulmain II So. 13.15 Kirchendemenreuth

Eigentlich hatte der SV II die Punkte im Nachholspiel gegen Krummennaab fest eingeplant, doch am Ende verlor Kulmain mit 0:1 gegen das Schlusslicht. Die Elf um Spielertrainer Andreas Neumüller steht gegen den TSV Kirchendemenreuth somit unter Siegzwang. Dass dies ein schwieriges Unterfangen ist, ist jedem klar, zumal der Gegner zuletzt auf einer Art Erfolgswelle schwamm.

Auch wenn der TSV aktuell zu den erfolgreichsten Mannschaft im neuen Jahr zählt, treffen die Haberländer mit der SV-Reserve auf einen sehr unangenehmen Gegner. Das haben sie schon in der Vorrunde bewiesen und einen Punkt entführt. Zusätzlich sind einige Demenreuther Akteure leicht angeschlagen, was die Aufgabe nicht leichter macht.

TSV Krummennaab So. 15.00 ASV Haidenaab

TSV-Trainer Markus Tusek hofft, dass der Auswärtserfolg von Kulmain seiner Elf nochmals einen Motivationsschub gibt. Vor allem die gute Defensivarbeit und die tolle Moral haben ihn begeistert. Nachdem sich bis zum Sonntag die personelle Situation verbessern dürfte, hoffen die Krummennaaber, dass sie die nächsten Punkte auf ihr Konto buchen können. Dazu müssen die Torchancen aber noch besser verwertet werden.

Nach einer guten Leistung und einem verdienten Erfolg gegen den FC Dießfurt reist der ASV nun zum Tabellenletzten nach Krummennaab. Dass sich der TSV noch nicht aufgegeben hat, zeigt der Erfolg unter der Woche in Kulmain. Will der ASV etwas Zählbares mitnehmen, muss die junge Truppe an die Leistung vom Sonntag anknüpfen und hochmotiviert an die Aufgabe herangehen. Erstmals im Jahr 2018 stehen alle Akteure zur Verfügung.

SC Schwarzenbach So. 15.00 TSV Pressath

Gegen Kirchendemenreuth fehlte dem SC Schwarzenbach ein Vollstrecker, um etwas mitnehmen zu können. Zu Hause gegen Pressath wird die Personalsituation leider nicht besser. Spielertrainer Uwe Salfer muss neben Fabian Melzner, Mohammed Kaka und Dominik Klein auch noch Lukas Siegler und Serdar Gümüs ersetzen. Deshalb wäre ein Punktgewinn fast eine Sensation.

Am Sonntag beim Derby in Schwarzenbach ist beim TSV personell eine Besserung in Sicht. In dieser Saison konnte der TSV noch keines der innerstädtischen Derbys zu seinen Gunsten entscheiden. Um dies zu ändern, wird die Betzl-Elf alles in die Waagschale werfen müssen.

Kohlberg/Röthenb. So. 15.00 TSV Reuth

Erleichterung beim SVK: Endlich wieder ein Sieg. Auch wenn es ein hartes Stück Arbeit gewesen ist und noch nicht alles locker aus dem Fußgelenk kam, so war dieser Sieg sehr wichtig für das Selbstbewusstsein. Das Team gab sich kämpferisch und konnte nach dem Rückstand noch etwas zulegen. Was gegen Reuth besser klappen sollte, ist ein wenig Ruhe auszustrahlen und die Passgenauigkeit steigern. Zudem sollten die Stürmer um Michael Forster und Fabian Wudy wieder treffen, denn die Tore gegen Kulmain erzielte mit Markus Schlenk und Marvin Mark die Abwehr.

Gut leben kann der TSV Reuth mit dem Punktgewinn in Vorbach. Allerdings hat sich Matthias Jonek, der ein wichtiger Pfeiler in der Abwehr ist, beim Warmmachen verletzte. Er wird auch in Kohlberg ausfallen, ebenso wie der schon länger verletzte Christian Kraus und wahrscheinlich auch noch Fabian Mark. Dafür kehren die zuletzt fehlenden Sebastian Schieder und Markus Käß ins Team zurück. Auch beim dritten Auswärtsspiel in Folge will die Elf um Spielertrainer Michael Bachmeier ungeschlagen bleiben.

SV Riglasreuth So. 15.00 FC Vorbach

Beim zweiten Heimspiel am Wochenende (am Freitag ging es gegen Riglasreuth) erwartet der SVR mit dem FC Vorbach einen der Aufstiegsaspiranten. Will er hier bestehen, so ist eine andere Leistung als die in Parkstein vonnöten. Trainer Rainer Wegmann hofft auch darauf, dass durch die Unterstützung der Fans eine Leistungssteigerung zustande kommt.

Auch der zweite Gegner des FC Vorbach (am Freitag in Eschenach) an diesem Wochenende steht mit dem Rücken zur Wand. Die Elf um Kapitän Patrick Künneth weiß also um die Schwere der Aufgabe. Dennoch reist sie nach Riglasreuth, um dort als Sieger vom Platz zu gehen. Auch diesmal wird sich die Personallage beim FCV nicht zum Positiven verändern.

TSG Weiherhammer So. 15.00 SV Parkstein

Die TSG feierte vergangene Woche einen wichtigen Heimsieg feiern. Besonders in der ersten Hälfte zeigte Weiherhammer guten Fußball, der auch für das Spiel gegen den SV Parkstein optimistisch stimmt. Durch die Rückkehr von Markus Neumann und Dominik Härning hat Trainer Klaus Herrmann wieder Alternativen. Eine überdurchschnittliche Leistung wird jedoch notwendig sein, um die Punkte zuhause zu behalten.

Trotz des auf dem Papier klaren 4:1-Erfolges war Parksteins Trainer mit der spielerischen Leistung seiner Elf nicht unbedingt zufrieden. Aber die Hauptsache ist, dass gewonnen wurde sich Parkstein drei wicchtige Zähler im Kampf um den Klassenerhalt sichern konnte. Für den Coach ist es schon frustrierend, jede Woche mit elf bis zwölf Spielern auskommen zu müssen. Hier gilt sein Dank den "Stand-by-Spielern", auf die er auch in Weiherhammer wieder zurückgreifen muss. Dennoch hofft er auf ein gutes Ergebnis.

FC Dießfurt So. 15.00 SC Eschenbach

Es ist bitter, wenn sich der FC Dießfurt für den Saisonendspurt eine so gute Ausgangslage erarbeitet und dann innerhalb einer Woche mit Tobias Hösl, Alexander Mosin, Florian Prantzke, Bernd Dippl die absoluten Leistungsträger langfristig ausfallen und der Einsatz von Raphael Hösl und Dominik Brüderer sehr fraglich ist. In Haidenaab konnten die Ausfälle nicht kompensiert werden, es fehlte aber auch der unbedingte Wille und Kampfgeist. Gegen Eschenbach kehren die Gebrüder Kallmeier in den Kader zurück und Thorsten Schraml springt in die Bresche.

Eigentlich bräuchte der SCE aus den beiden Spielen am Wochenende vier Punkte, um nicht in den Abstiegsstrudel zu gelangen. Christopher Gradl hat sich in Weiherhammer verletzt und wird wohl auch am Sonntag noch nicht einsetzbar sein. Nachdem auch noch Michael Koller fehlt, wird der Kader, der Trainer Peter Renner zur Verfügung steht, immer kleiner.

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