16.02.2018 - 23:58 Uhr
Weiden in der Oberpfalz

SpVgg SV bei tschechischem Zweitligisten Testspiel-Höhepunkt für die Weidener

Langsam, aber sicher biegt die SpVgg SV Weiden auf die Zielgerade ihrer Vorbereitungsphase ein. In zwei Wochen startet die restliche Rückrunde der Bayernliga Nord. Dann steht das erste Auswärtsspiel bei der SpVgg Ansbach an. Die Schwarz-Blauen zeigen bislang gute Ansätze, um sich dem harten Kampf im Klassenerhalt zu stellen.

von Sebastian SchellProfil

Am Samstag, 17.Februar, steht ein absoluter Stresstest für das Team von Trainer Stefan Fink auf dem Plan. Um 11 Uhr gastiert die SpVgg SV in der tschechischen Republik. Dieses Mal beim Zweitligisten SK Banik Sokolov. "Das ist natürlich das absolute Highlight in unserem Vorbereitungsprogramm", sagt Trainer Fink. "Ich denke, die Spieler freuen sich darauf, genauso wie ich. Es wird ein Härtetest für uns."

Der Kontrahent rangiert aktuell auf dem siebten Platz der zweitbesten Liga im Nachbarland. Gerade deswegen wird es schwer die bisher positive Serie von vier Testspielen ohne Niederlage zu halten. "Wir schauen heute nicht auf das Ergebnis, wollen uns aber gut präsentieren und lernen", blickt Stefan Fink voraus. "Wir werden 90 Minuten gefordert und müssen hauptsächlich defensiv arbeiten."

Der Trend am Wasserwerk zeigt nach oben. Fink findet trotzdem noch genügend Problemfelder. Die gilt es zu korrigieren. "Unser Verhalten bei Standards, sowie das Herausspielen gegen gutes Angriffspressing gefällt mir nicht", stellt er fest. "Da muss eine klare Steigerung her."

Dafür ist ein breiterer Kader verfügbar als zuletzt beim 2:2 gegen den SC Feucht. Im Testspiel in Mittelfranken wurden einige angeschlagene Spieler geschont. Der Kader für Samstag bekommt wieder Zuwachs.

Neben Benjamin Werner, bei dem bald leichtes Lauftraining möglich sein könnte, Andreas Schimmerer (Trainingsrückstand) und Stefan Graf (Knorpelschaden) fällt Michael Busch (Knieprobleme) sicher aus. Die Einsätze der angeschlagenen Florian Reich und Andreas Graml entscheiden sich kurzfristig.

Für Trainer Stefan Fink ist es wichtig, dass die Spieler beim Liga-Auftakt in zwei Wochen fit sind. Deshalb wird er kein Risiko eingehen. "Ich würde gerne die Elf testen, die am 3. März gegen Ansbach die ersten Punkte holen soll", äußert sich Fink zur personellen Situation. "Das ist im Moment aber leider nicht möglich."

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Nachrichten per WhatsApp