SpVgg-SV-Torhüter Dominik Forster heiratet seine Carolina
Nummer eins mit besserer Hälfte

Wichtiges Heimspiel: SpVgg-SV-Torhüter Dominik Forster und Carolina Falge haben sich getraut. Bild: exb
Sport
Weiden in der Oberpfalz
17.07.2017
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Als das Brautpaar das Aufgebot bestellte, gab es den Spielplan für die neue Bayernliga-Saison noch nicht. Nur so ist es erklärbar, dass die SpVgg SV Weiden im ersten Saisonspiel beim SV Großbardorf antrat, während ihre Nummer eins daheim im Alten Rathaus auflief. Es gibt ja tatsächlich Wichtigeres im Leben als den Fußball. In diesem Fall, dass Dominik Forster seine Carolina heiratete.

Das Spalier der Mannschaftskollegen musste aus genannten Gründen flachfallen, nachdem Standesbeamtin Monika Schärtl das Paar getraut hatte. Dafür postierten sich die Seminarkolleginnen der Braut vor der Freitreppe des Alten Rathauses - die 24-jährige Caro (geborene Falge ) absolviert in Eslarn gerade das erste Referendariatsjahr fürs Grundschul-Lehramt. Und auch die Tennisdamen aus Schirmitz gratulierten noch zur Hochzeit mit dem Fußballer und Physiotherapeuten (Salzhaus Altenstadt) - wenngleich sie zum Spalier etwas zu spät kamen.

Mit der Familie ging es ein paar Schritte weiter zum Mittagessen beim Griechen, bevor eine kleine Feier bei den Eltern der Braut stieg. Die kirchliche Hochzeit folgt im August in St. Felix in Neustadt. Und dann rauschen die Forsters ab auf die Malediven - Flitterwochen! Die wiederum haben der 28-jährige Torhüter und seine Frau so geschickt gelegt, dass der Keeper nur für ein einziges Bayernliga-Spiel passen muss. Fehlgründe, für welche der Trainer und die Mannschaft "natürlich Verständnis haben", wie Forster betont. Übrigens: Falls die SpVgg SV ein Heimspiel gehabt hätte, wäre Forster gleich nach der Trauung in Richtung Stadion abgebraust, wie er versichert. "Aber der Weg nach Großbardorf war doch etwas weit."

Was soll's? Die Teamkameraden hätten ihre Sache am Samstag ja ganz gut gemacht: "Letztendlich war das Unentschieden etwas unglücklich für uns. Wenn man uns das aber vorher so angeboten hätte, hätten wir das alles so unterschrieben." Insofern sei der Samstag "ein perfekter Tag" gewesen, meint Dominik Forster: bei der schönsten Nebensache der Welt ebenso wie bei den wirklich wichtigen Dingen des Lebens.
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