23.02.2018 - 20:00 Uhr
Weiden in der Oberpfalz

SpVgg SV Weiden am Samstag gegen SpVgg Bayreuth Test gegen Regionalligisten

Generalprobe für die SpVgg SV Weiden vor dem Saisonauftakt. Allerdings nicht wie geplant gegen den Landesligisten SV Mitterteich, sondern gegen den Regionalligisten SpVgg Bayreuth.

Auch für den Torhüter der SpVgg SV Weiden, Dominik Forster, gilt, sich den letzten Schliff für den Saisonstart zu holen. Bild: A. Schwarzmeier
von Redaktion OnetzProfil

Am Samstag, 24. Februar, bietet sich eine letzte Gelegenheit für Trainer Stefan Fink, seine Mannschaft auf Herzen und Nieren zu testen. Zunächst war der SV Mitterteich als Gegner vorgesehen. Der Landesligist hat aber das Spiel abgesagt. "Wir wollen kein Risiko eingehen", so die Begründung des Mitterteicher Trainers Andreas Lang. "Auf dem hartgefrorenen Kunstrasen in Steinmühle wäre die Verletzungsgefahr einfach zu groß", fügt er hinzu. Hinzu komme noch die katastrophale Personallage der Stiftländer. Jetzt heißt der Gegner der Weidener am Samstag um 14 Uhr auf eben diesem Kunstrasenplatz in Steinmühle SpVgg Bayreuth. Der Tabellen-15. der Regionalliga Bayern wird von Christian Stadler, der schon Trainer bei der SpVgg SV und beim SV Etzenricht war, in dieser Saison gecoacht.

Die Weidener Spieler können am Samstag ihre Bewerbung für die Startelf eine Woche später beim Auftakt der Bayernliga Nord bei der SpVgg Ansbach abgeben. "Es wird jeder die Möglichkeit bekommen, sich zu zeigen. Wir werden stark rotieren und wollen jeden Akteur nochmal sehen," sagt Trainer Stefan Fink über seine personellen Planungen. Er freut sich zugleich, dass er anders als in der Hinrunde, mehr Auswahlmöglichkeiten hat: "Unser Kader ist jetzt in der Spitze und Breite besser aufgestellt. Der Konkurrenzkampf ist wichtig, jeder drängt in die Mannschaft und zeigt sich engagiert."

Zwei Siege, zwei Remis und eine knappe Niederlage in der bisherigen Vorbereitungsphase lassen Hoffnung aufkeimen, dass die SpVgg SV zumindest den über den Winter innehabenden 13. Platz halten kann, was am Ende den direkten Klassenerhalt bedeuten würde. Trotzdem warnt der Weidener Cheftrainer davor, in zu große Euphorie zu verfallen: "Der Trend ist gut, ohne Frage. Es gibt aber genug Baustellen. Beispielsweise gefällt mir unser Verhalten bei Standards nicht, da müssen wir uns unbedingt steigern."

In der Tat machte dieses Problem den kleinen aber feinen Unterschied bei der 1:2-Niederlage beim tschechischen Zweitligisten FK Banik Sokolov aus, als auf diese Weise erneut zwei Gegentore fielen. Dennoch absolvierte die SpVgg SV laut Fink "ihr bestes Testspiel", weil die ständig geforderte Defensive kompakt agierte. Anders als in Sokolov erwartet Fink gegen Bayreuth einen offensiveren Auftritt seines Teams. "Wir wollen dominant auftreten und im Spiel nach vorne mit Zug agieren", so der Trainer.

Weiterhin müssen die SchwarzBlauen auf dem personellen Sektor Ausfälle verkraften. Neben den Langzeitverletzten fehlen Andreas Schimmerer und Patrick Kavalir erkrankt, sowie Adam Hajek (Oberschenkelzerrung) und Michael Busch, der wegen Knieproblemen wohl noch länger pausieren muss.

Es wird jeder die Möglichkeit bekommen, sich zu zeigen. Wir werden stark rotieren und wollen jeden Akteur nochmal sehen.Stefan Fink, Trainer SpVgg SV Weiden

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