SpVgg SV Weiden beim 1. FC Schweinfurt II
Talfahrt stoppen

Alles andere als schön für einen Keeper. Der Weidener Torhüter Dominik Forster kassierte in der letzten Begegnung gegen Don Bosco Bamberg fünf Treffer. Bild: Eger
Sport
Weiden in der Oberpfalz
08.09.2017
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Von einem Tief spricht Weidens Trainer Stefan Fink. Zurecht, denn seine Mannschaft ist nach vier Spielen ohne Sieg im Abstiegskampf angekommen. Der Coach hofft auf eine baldige Wende. Ob das am Samstag schon in Schweinfurt klappt, ist fraglich.

Unruhige Tage bei der SpVgg SV Weiden. Nach der herben 0:5-Heimniederlage am vergangenen Freitag gegen die DJK Don Bosco Bamberg ist die Wasserwerk-Elf endgültig im Abstiegskampf der Bayernliga Nord angekommen. In der Partie am Samstag um 16 Uhr bei der zweiten Mannschaft des 1. FC Schweinfurt geht es für die Schützlinge von Trainer Stefan Fink darum, schnellstmöglich wieder die Kurve zu kriegen. "Wir sind aktuell in einem Tief, aus dem wir uns zusammen herauskämpfen müssen. Es war immer klar, dass es nur um den Klassenerhalt geht. Da darf keiner träumen," schätzt der Weidener Übungsleiter die Situation ein.

Diese stellt sich mit vier Spielen ohne Sieg und damit verbundenen 15 Gegentoren nicht gerade rosig dar. Die SpVgg SV nähert sich, nach einem ordentlichen Saisonstart mit vielen Überraschungen, Spieltag für Spieltag der gefährdeten Zone und ist mittlerweile auf Platz zwölf der Liga angekommen. Fink hat für den negativen Trend auch einen Grund ausgemacht: "Wir machen zu viele leichte Fehler und überlegen zu viel. Wir müssen im Kopf wieder frischer werden. Was vorher gut war kann ja jetzt nicht von heute auf morgen alles schlecht sein. Dazu kassieren wir im Moment zu einfache Gegentore."

Deswegen stand der Fokus in dieser Trainingswoche wieder auf der Arbeit gegen den Ball und der Torsicherung. Fink ist optimistisch, dass seine Akteure dies schon heute umsetzen: "Die Jungs haben erkannt, dass etwas passieren muss. Die Leidenschaft und der Kampf müssen stimmen, um die Talfahrt zu stoppen."

Wenn die Schwarz-Blauen heute im Willy-Sachs-Stadion in Schweinfurt auflaufen, geht es nicht wie noch vor einigen Jahren gegen die erste Mannschaft, sondern gegen die U23 des 1. FC Schweinfurt. Die Elf von Trainer Uli Baumann stieg im Vorjahr aus der Landesliga Nordwest auf und liefert den Unterbau für die Regionalliga-Elf. Die blutjunge Truppe hatte ebenfalls keinen optimalen Start in die Spielzeit und (Schnitt 20,7 Jahre) belegt mit 10 Punkten den 15. Platz.

Im Kader der SpVgg SV Weiden gibt es nur wenig Änderungen. Marco Kießling und Martin Bächer gehören nach Urlauben noch nicht zum Kader, während Andreas Schimmerer weiter verletzt ausfällt. Der Einsatz von Johannes Scherm entscheidet sich wegen einer Grippe kurzfristig.

Wir sind aktuell in einem Tief, aus dem wir uns zusammen herauskämpfen müssen. Es war immer klar, dass es nur um den Klassenerhalt geht. Da darf keiner träumen.Weidens Trainer Stefan Fink
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