31.08.2017 - 12:38 Uhr
Weiden in der OberpfalzSport

SpVgg SV Weiden empfägt Don Bosco Bamberg Fink zählt seine Truppe an

Der Stachel der bitteren 0:4-Pleite von Aubstadt sitzt bei der SpVgg SV Weiden noch tief. Da gastiert der Lieblingsgegner aus Bamberg gerade zur rechten Zeit am Freitagabend am Wasserwerk. Fraglich ist noch, wer zwischen den Pfosten steht.

Florian Rupprecht (rechts) und Kapitän Thomas Wildenauer (Mitte) müssen mit der SpVgg SV Weiden am Freitag gegen Bamberg ein anderes Gesicht zeigen, als bei der schwachen Darbietung in Aubstadt. Bild: A. Schwarzmeier
von Sebastian SchellProfil

Wiedergutmachung ist für die SpVgg SV Weiden angesagt. Bei der erneut klaren 0:4-Auswärtsniederlage beim TSV Aubstadt am vergangenen Samstag wurde die Wasserwerk-Elf arg gerupft. Nur gut, dass mit der DJK Don Bosco Bamberg am heutigen Freitagabend (Anstoß: 19 Uhr) ein absoluter Lieblingsgegner der letzten Jahre im Sparda-Bank-Stadion auftaucht. Vier Siege in vier Spielen und 12:0 Tore in den letzten beiden Jahren sprechen eine eindeutige Sprache - damit ist die SpVgg SV vom Papier her favorisiert, davon will Trainer Stefan Fink im Vorfeld aber nichts wissen: "Es wird eine sehr kniffelige Aufgabe für uns. Wir wissen um unsere Chance, mit einem Sieg ein wenig durchschnaufen zu können. Wir wollen druckvoll, aber mit Hirn auftreten."

Anderes Gesicht zeigen

In der Tat bietet sich der SpVgg SV (9. Platz/12 Punkte), die aktuell eine völlig ausgeglichene Bilanz mit drei Siegen, drei Remis und ebenso vielen Niederlagen aufweist, eine gute Gelegenheit, den Abstand auf einen direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt zu vergrößern. Dazu erwartet Fink aber ein anderes Gesicht von seinem Team: "Wir waren in Aubstadt nicht bereit. Es kann nicht sein, dass wir nach nicht mal 60 Sekunden auswärts in einen Konter rennen. Ab dem 3:0 waren wir nicht mehr als ein Sparringspartner. Ich hoffe, dass wir zu Hause wieder ein anderes Gesicht zeigen."

Denn gerade dort zeigten sich die Schwarz-Blauen bisher von ihrer starken Seite und sind auf eigenem Terrain noch ungeschlagen. Damit dies auch gegen die DJK Don Bosco Bamberg so bleibt, weiß Fink was seine Mannschaft abrufen muss: "Der Kampf und der Wille müssen stimmen, um unsere Heimbilanz zu wahren. Wir müssen unser ganzes Potenzial abrufen, da sich der Gegner im Aufwind befindet."

Forster oder Smodlaka?

In der Tat setzten die Gäste aus Bamberg am vergangenen Spieltag beim 5:0-Erfolg gegen den SV Erlenbach ein deutliches Ausrufezeichen. Vor allem wenn man bedenkt, dass die Truppe von Trainer Mario Bail in den anderen acht Spielen dieser Spielzeit lediglich drei Treffer erzielte und davor sechs Partien in Folge ohne Torerfolg blieb. Der Kader des Tabellen-15. (acht Punkte), mit dem die Oberfranken ihr Saisonziel Ligaerhalt realisieren möchten, blieb fast unverändert.

Bei der SpVgg SV gibt es wenige positive Neuigkeiten. Andreas Schimmerer (Bauchmuskelverletzung) und Marco Kießling (Urlaub) fallen weiter aus, dafür kehrt Martin Bächer nach seiner Hochzeit in das Aufgebot zurück. Die Frage, wer am gegen Bamberg zwischen den Pfosten steht, entscheidet sich kurzfristig. Dominik Forster wird erst im Laufe des Freitags von seiner Hochzeitsreise zurückerwartet. "Marko Smodlaka hat seine Sache ordentlich gemacht. Klar ist aber auch, dass Forster die klare Nummer eins ist und wenn er sich in der Lage fühlt zu spielen, wird er dies auch tun", gibt Fink einen Einblick in seine Planungen.

Wir wissen um unsere Chance, mit einem Sieg ein wenig durchschnaufen zu können. Wir wollen druckvoll, aber mit Hirn auftreten.SpVgg-SV-Trainer Stefan Fink

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