27.10.2017 - 20:10 Uhr
Weiden in der OberpfalzSport

SpVgg SV Weiden gastiert beim 1. FC Sand Duell der Punktgleichen in der Bayernliga Nord

Das war das Gesicht, das ich von meiner Mannschaft sehen will. Es war eine klare Verbesserung zu sehen und es war wichtig und gut, dass wir alle im Verein ruhig geblieben sind.SpVgg-SV-Trainer Stefan Fink

Seit sechs Spielen ohne Sieg, die schlechteste Defensive der Liga und nur mehr einen Zähler Vorsprung auf die Abstiegsrelegationsplätze: Trotzdem ist SpVgg-SV-Trainer Stefan Fink vor dem Gastspiel beim 1. FC Sand zuversichtlich.

Josef Rodler (links) war im Hinspiel gegen Sand der Matchwinner: Sein Treffer machte den 1:0-Heimsieg perfekt. Dagegen hätten die Schwarz-Blauen auch im Rückspiel nichts einzuwenden. Bild: A. Schwarzmeier
von Sebastian SchellProfil

Noch fünf Spiele hat die SpVgg SV Weiden in der Bayernliga Nord zu bestreiten, bevor es in die Winterpause geht. Für die Wasserwerk-Elf zählt jeder Punkt, um sich im Kampf um den Klassenerhalt optimal zu positionieren. Richtige "Big-Points" gibt es dabei am Samstag ab 14 Uhr in der Auswärtspartie beim 1. FC Sand zu vergeben.

Beim punktgleichen Tabellennachbarn rät Trainer Stefan Fink seiner Mannschaft, tunlichst zu punkten: "Wir wollen nicht mit leeren Händen nach Hause fahren und wissen um die Bedeutung des Spiels. Ein Zähler ist das Minimalziel, auch wenn uns ein Sieg natürlich gut zu Gesicht stehen würde, um nicht weiter auf der Stelle zu treten." Diese Stelle bedeutet momentan mit 20 Punkten Rang 13 der Tabelle und nur ein hauchdünner Vorsprung von einem Punkt auf die Relegationsplätze. Das 2:2 gegen den TSV Großbardorf war bereits das sechste Spiel ohne Sieg für die SpVgg SV, dennoch sieht Fink positive Signale seines Teams: "Das war das Gesicht, das ich von meiner Mannschaft sehen will. Es war eine klare Verbesserung zu sehen und es war wichtig und gut, dass wir alle im Verein ruhig geblieben sind. Wir müssen jetzt aber nachlegen und mitnehmen, was geht." Dabei wartet aber im doppelten Sinne eine harte Nuss auf die Wasserwerk-Elf. Nicht nur, dass Sand ein unangenehmer und heimstarker Gegner ist, sind die Treffen mit den Unterfranken meist kein Zuckerschlecken.

Die Truppe von Trainer Uwe Ernst ist das Schlusslicht der Fair-Play-Tabelle und musste in dieser Spielzeit neben 71 Gelben Karten bereits neun Platzverweise hinnehmen. So sind gegen Weiden mit Daniel Krüger und Sebastian Wagner zwei Akteure wegen ihrer Roten Karten gegen Erlangen-Bruck gesperrt. Rein sportlich sind die Ausgeglichenheit im Kader und die gute Defensive mit nur 26 Gegentoren die Aushängeschilder am Main. "Wir wissen, was auf uns zukommt. Es gilt, robust dagegenzuhalten und sich zu wehren. Dazu dürfen wir defensiv nicht viel hergeben, dann ist etwas möglich", gibt Fink die Marschroute vor.

Mit 43 Gegentoren hat die SpVgg SV in dieser Kategorie mittlerweile den schlechtesten Wert der Liga inne. Nur zweimal stand in dieser Spielzeit hinten die Null - einmal im Hinspiel gegen den aktuellen Gegner, als Josef Rodler den einzigen Treffer beim 1:0-Erfolg erzielte. Ein weiteres gutes Zeichen ist, dass Andreas Graml nach seiner Grippe wieder in den Kader zurückkehrt. Mit Martin Polom hat es aber bereits den nächsten mit einem Virus erwischt. Sein Einsatz in Sand gilt als höchst unwahrscheinlich.

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