10.04.2018 - 20:52 Uhr
Oberpfalz

SpVgg SV Weiden im Nachholspiel daheim gegen Jahn Forchheim Zum Siegen verdammt

Langsam läuft die Zeit davon: Die SpVgg SV Weiden muss das Nachholspiel am Mittwoch zu Hause gegen Forchheim gewinnen, wenn die Chancen auf den Klassenverbleib in der Bayernliga nicht weiter schwinden sollen.

So wie SpVgg-SV-Akteur Florian Rupprecht (links) sein Freistoßtor gegen Schweinfurt feierte, wollen die Schwarz-Blauen am Mittwoch gegen Forchheim einen Sieg bejubeln. Bild: A. Schwarzmeier
von Sebastian SchellProfil

"Wir dürfen nicht jammern, sondern müssen weitermachen, auch wenn uns langsam die Spiele wegrennen", stellte Florian Schrepel, Interimstrainer der SpVgg SV Weiden am Freitag nach dem 2:2 gegen die zweite Mannschaft des 1. FC Schweinfurt 05 fest. In der Tat sieht der Spielplan der Bayernliga Nord nur noch sieben Partien für die SpVgg SV vor. Dabei setzt Schrepel vor allem auf die drei noch ausstehenden Heimspiele: "Es waren sicher zwei verschenkte Zähler, denn gerade in den Partien zu Hause musst du im Abstiegskampf die Punkte holen."

Zu viele Gegentore

So kommt dem Nachholspiel am Mittwoch (Anstoß um 19.30 Uhr im Sparda-Bank-Stadion) gegen die SpVgg Jahn Forchheim große Bedeutung bei, um die punktgleiche DJK Don Bosco Bamberg (ein Spiel weniger), die aktuell den rettenden 13. Platz innehat, zu verdrängen. Schrepel sah zuletzt durchaus positive Signale seiner Mannschaft: "Wir haben uns schon gesteigert. Offensiv erarbeiten wir uns mehr Chancen, müssen uns aber dann auch für den Aufwand belohnen. Defensiv haben wir zwar wieder vier Gegentore in zwei Spielen kassiert, lassen aber weniger Chancen zu als zuletzt." 65 Gegentore kann ligaintern nur Schlusslicht FC Amberg mit 71 Gegentreffern überbieten.

Da auch die SpVgg Jahn Forchheim mit 52 Gegentreffern über eine alles andere als sattelfeste Defensive verfügt, dürfen die Zuschauer auf viele Tore am Mittwochabend hoffen. Zudem standen die Oberfranken Mitte Februar ohne Torhüter da.

Mit Timo Stahl und Patrick Oeser verletzten sich beide Keeper so schwer, dass deren Saison beendet ist. Mit Matthias Götz, ehemals DJK Ammerthal und FC Amberg, konnte aber ein Oberpfälzer Urgestein reaktiviert werden. Der Aufsteiger aus der Landesliga Nordwest ist im Jahr 2018 noch ungeschlagen (drei Siege, ein Remis) und rangiert mit 39 Punkten auf dem 8. Tabellenplatz.

Personell sorgenfrei

Personell gibt es gute Neuigkeiten, denn außer den Langzeitverletzten plagen Schrepel keine Sorgen. Mit Adam Hajek kehrt auch der letzte der "Rotsünder" in den Kader zurück und auch der nächste Winterneuzugang, Patrick Kavalir, hat seine berufliche Fortbildung beendet. Neben Florian Reich und Martin Polom agierten beide bereits im Spitzenspiel der zweiten Mannschaft am Sonntag in der Kreisliga. "Der Einsatz dort war von allen ok. Wir werden sehen, ob wir was ändern, da auch die anderen Jungs einen guten Job gemacht haben. Wichtig ist nur, dass wir unseren Aufwand in Punkte ummünzen", gibt Schrepel einen Einblick in seine personelle Planung und hofft auf den ersten Dreier im Kalenderjahr.

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