04.05.2018 - 20:44 Uhr
Oberpfalz

SpVgg SV Weiden Weiden muss Restchance nutzen

Drei Spieltage stehen in der Bayernliga Nord noch auf dem Programm. Bleibt es bei diesen drei Spielen für die SpVgg SV Weiden? Oder muss die Mannschaft von Interimstrainer Florian Schrepel in die Saisonverlängerung?

Der Weidener Florian Reich (rechts) zieht eine Flanke in den Strafraum, dem Gebenbacher Pavel Novotny bleibt nur die Zuschauerrolle. In der Vorrunde verlor Weiden das Derby mit 0:1. Eine Niederlage, die es auszubügeln gilt, um der Relegation vielleicht doch noch zu entgehen. Bild: A. Schwarzmeier
von Sebastian SchellProfil

(hfz) Einen vorentscheidenden Fingerzeig wird das Oberpfalzderby am Samstag um 15 Uhr bei der DJK Gebenbach geben. Fünf Punkte Rückstand auf den Tabellendreizehnten DJK Don Bosco Bamberg wiegen jedoch so schwer, dass vieles darauf hindeutet, dass die Schwarz-Blauen in die Relegationsspiele zur Landesliga gehen müssen. Trotz dieser Ausgangslage verspürt Schrepel so etwas wie eine Aufbruchstimmung innerhalb seines Teams: "Die Stimmung im Training ist gut und befreit. Wir wissen, dass wir eigentlich alle restlichen Spiele gewinnen müssen, um noch eine Chance zu haben. Trotzdem ist das Glas für unser eher halbvoll als halbleer."

Für die SpVgg SV spricht, dass die Formkurve im Bayernliga-Schlussspurt leicht nach oben zeigt. Drei Partien ohne Niederlage mit sieben Punkten hauchten der zuletzt verunsicherten Mannschaft wieder Leben ein, auch wenn Schrepel gerade den letzten Auftritt beim 1:0-Sieg beim FC Amberg einzuschätzen weiß: "Die drei Punkte waren überlebensnotwendig. Es ging nur ums Ergebnis. Es war nicht einfach für uns gegen einen tief stehenden Gegner. Mit einem frühen Tor hätten wir vieles vereinfacht." Im Stadion am Schanzl blieb die SpVgg SV das erst vierte Mal in dieser Spielzeit zumindest ohne Gegentreffer.

Ganz andere Voraussetzungen bietet das zweite Derby innerhalb einer Woche. Die DJK Gebenbach sicherte nach dem letztjährigen Aufstieg aus der Landesliga früh den Klassenerhalt ab und spielt seit der Winterpause ohne Sorgen auf. Mit 58 Punkten ist die Mannschaft von Trainer Faruk Maloku aktuell sogar als bester Aufsteiger auf dem 5. Tabellenplatz angelangt. "Gebenbach ist eine ganz andere Hausnummer. Ich denke, es kommt uns entgegen, dass wir diesmal nicht das Spiel machen müssen. Trotzdem wollen wir der Partie unseren Stempel aufdrücken. Wir spielen auf Sieg", kündigt Schrepel eine forsche Gangart an. Im Hinspiel entschied Torjäger Niko Becker (22 Saisontore) mit seinem Treffer das erste Bayernliga-Duell der beiden Kontrahenten mit 1:0 hauchdünn für die Gebenbach.

Die Wasserwerkelf muss nur auf ihre Langzeitverletzten verzichten, so dass das zuletzt erfolgreiche Aufgebot die Fahrt nach Gebenbach antritt.

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