02.03.2018 - 11:18 Uhr
Weiden in der Oberpfalz

SV Weiden empfängt am Samstag das Schlusslicht aus Friedberg Wasserballer nur einmal im Becken

Nach dem kommenden Wochenende sollte im Idealfall die Tabellenführung der Weidener Wasserballer in der 2. Wasserball-Liga Süd stehen. Nach einem Doppelspieltag hätte die Tabelle begradig werden sollen und die SVler, die vor beiden Spielen hoch favorisiert waren, hätten die Tabellenspitze erobern können. Daraus wird jedoch wahrscheinlich doch nichts. Das Sonntagsspiel gegen Vorwärts Ludwigshafen muss aufgrund diverser Ausfälle in den Reihen der Gäste verlegt werden (neuer Termin folgt).

Aus dem Doppel-Spieltag ist nun ein nur Heim-Auftritt gegen den Tabellenletzten geworden. Die Weidener Wasserballer Robert Reichert (von links), Marek Janecek, Alexander Hinz, Denis Reichert und Trainer Thomas Aigner wissen, dass von ihnen ein klarer Sieg erwartet wird. Bild: G. Büttner
von Autor PRGProfil

Damit bleiben die Konkurrenten aus München und Würzburg mit jeweils einem Spiel mehr vor den Oberpfälzern in der Tabelle - vorausgesetzt, sie erfüllen ihre Aufgaben siegreich. Am Samstag gastiert das Tabellenschlusslicht aus Friedberg in der Weidener Thermenwelt, Anpfiff ist um 18 Uhr.

Die Gäste aus Friedberg haben, realistisch gesehen, eigentlich nur theoretische Chancen, in Weiden zu punkten. Mit gerade einmal einem Punkt und minus 55 Toren stehen die Hessen bereits nach acht Spielen ziemlich abgeschlagen am Tabellenende der Liga. Wenn die Weidener annähernd so viel Spiellaune in die Partie bringen wie vor zwei Wochen gegen Leimen/Mannheim und Cannstatt, müssen die Friedberger aufpassen, in der Therme nicht überrollt zu werden. "Wir betrachten jeden Gegner voller Respekt, auch die Friedberger dürfen wir nicht auf leichte Schulter nehmen. Außerdem müssen wir weiter daran arbeiten, jedes Spiel mit voller Konzentration abzuliefern, das werden wir nämlich in den richtig schweren Spielen abrufen müssen", sagt Trainer Thomas Aigner, der nichtsdestotrotz von einem deutlichen Sieg seiner Schützlinge ausgeht. "Wenn wir als Meisterschaftsaspirant zu Hause gegen den Tabellenletzten spielen, wäre alles andere als ein ganz klarer Sieg einfach ärgerlich."

Die Weidener wollen versuchen, endlich wieder mehr Zuschauer in die Halle zu locken. Einseitige Spiele machen es ihnen nicht unbedingt leichter. Den Weidenern ist aber auch bewusst, dass bei vermeidlich leichten Spielen nur eine Machtdemonstration wirkt - nichts anderes wollen die Zuschauer sehen.

"Wenn es spannend nicht geht, dann muss es eindrucksvoll sein, alles andere wird schnell langweilig", erklärt Kapitän Thomas Kick. Dem Ansinnen eindrucksvoll zu gewinnen, steht zumindest personell nichts im Wege. Alle Spieler, außer Routinier Andreas Jahn (Ausbildung), stehen Trainer Aigner zur Verfügung. Einlass in die Thermenwelt ist um 17.30 Uhr.

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