26.03.2018 - 20:00 Uhr
Weiden in der Oberpfalz

Tabellenfüher der Kreisklasse West gewinnt deutlich Reuth ganz souverän zum Sieg

Der TSV Reuth zeigt, dass mit ihm in Sachen Aufstieg zu rechnen ist. 5:2 fertigt er den ASV Haidenaab ab. Verfolger FC Dießfurt bleibt aber dran.

Der Schwarzenbacher Torwart Daniel Spachtholz fängt den Ball ab. Der Dießfurter Martin Sobr (links) kommt zu spät, in der Mitte SC-Spieler Fabian Melzner. Bild: A. Schwarzmeier
von Armin Eger Kontakt Profil

Vier Punkte hat der Tabellenführer der Kreisklasse West, der TSV Reuth (37), Vorsprung auf den FC Dießfurt (2./33), fünf sind es sogar auf den Tabellendritten FC Vorbach (32). Aber das täuscht, da Dießfurt eine Partie, Vorbach sogar zwei Spiele weniger haben als die Reuther. Der FC Dießfurt siegte am Wochenende 1:0 zuhause gegen den SC Schwarzenbach (9./20). Auch Vorbach lässt nach dem 1:0 gegen Parkstein nicht locker. Die Partien Riglasreuth - Pressath und Kulmain II - Krummennaab wurden abgesagt.

SV Kohlberg 3:0 (1:0) SC Eschenbach

Tore: 1:0 (7./Eigentor) Fabian Götzl, 2:0 (54./Eigentor) Marius Seitz, 3:0 (62.) Michael Reil - SR: Hans Fischer (TSV Tännesberg) - Zuschauer: 80 - Gelb-Rot: (36.) Jan Schröder (SC) wiederholtes Foulspiel

(rit) Obwohl Kohlberg in der Vorbereitung kein Spiel bestreiten konnte, kam die Mannschaft von Beginn an gut ins Spiel. Bereits mit der ersten Ecke ging der SV in Führung. Die Weiterleitung von Schlenk per Kopf fälschte Götzl ins eigene Tor ab. Danach hatten beide Mannschaften gute Chancen, doch meist war Endstation bei den Torhütern. Nach 38 Minuten dezimierte sich der Gast selbst, als Schröder wegen wiederholtem Foulspiel die Ampelkarte sah. Bis zur Pause konnte die Heimelf aus der Überlegenheit kein Kapital schlagen. Die zweite Hälfte begann Kohlberg sehr druckvoll und nach einem Flankenlauf von Fischer legte dieser zurück auf Wittmann. Dessen Schuss wurde von Gästeverteidiger Seitz wiederum ins eigene Tor abgefälscht. Danach merkte man den Kräfteverschleiß der Gäste an. Reil erzielte in der 62. Minute das 3:0.

FC Vorbach 1:0 (0:0) SV Parkstein

Tore: 1:0 (77./Elfmeter) Nico Biersack - SR: Karlheinz jun. Klein - Zuschauer: 100 - Gelb-Rot: (62.) Jonas Heindl (Vorbach)

(stk) Vorbach versuchte zu kombinieren, was aber auf dem schwer bespielbarem Platz schwierig war. Die besseren Möglichkeiten hatten die Gäste, die mit etwas Glück in Führung hätten gehen können. Nach der Pause kam Vorbach mit einer anderen Einstellung aus der Kabine und kam zu sehr guten Möglichkeiten. Allein Haroun Kahouli vergab drei glasklare Chancen. Nach gut einer Stunde schwächte sich die Heimmannschaft durch eine Gelb-Rote Karte. Doch trotz allem war der FC weiter Spiel bestimmend. Einen Elfmeter in der 77. Minute verwandelte Nico Biersack zur erlösenden Führung, die man über die Zeit brachte. Am Ende war es ein etwas glücklicher Sieg für den FC Vorbach.

TSV Reuth 5:2 (3:0) ASV Haidenaab

Tore: 1:0 (11.) Fabian Höcht, 2:0 (21.) Fabian Mark, 3:0 (36.) Michael Bachmeier, 4:0 (58.) Fabian Quast, 4:1 (72./Foulelfmeter) Lukas Dötterl, 5:1 (82.) Fabian Quast, 5:2 (85.) Lukas Dötterl - SR: Johann Grünauer (Waldthurn) - Zuschauer: 110

(ang) Mit einer konzentrierten Mannschaftsleistung wollte der Spitzenreiter die mäßige Vorstellung in Pressath schnellstens vergessen lassen. Dieses Vorhaben setzten die Reuther rasch in die Tat um, als Fabian Höcht, der auffälligste Spieler der Partie, schon nach gut zehn Minuten sein Team auf Kurs brachte. Höcht war auch an zwei weiteren Treffern maßgeblich beteiligt. Das 2:0 von Fabian Mark nach 20 Minuten vermittelte der Heimelf das notwendige Selbstvertrauen. Als Spielertrainer Michael Bachmeier unmittelbar nach der Halbzeit das 3:0 gelang, zweifelte niemand mehr am siebten Reuther Sieg im achten Aufeinandertreffen. Die beiden Treffer von Torjäger Fabian Quast rückten das Kräfteverhältnis endgültig ins rechte Licht. Den nie aufsteckenden Gästen gelang durch Lukas Dötterl mit einem Foulelfmeter noch das 5:2.

TSG Weiherhammer 1:4 (0:2) Kirchendemenreuth

Tore: 0:1 (32.) Hendrik Troff, 0:2 (45.) Markus Schiener, 0:3 (61.) Hendrik Troff, 0:4 (83.) Markus Schiener, 1:4 (86.) Dominik Härning - SR: Helmut Brenner (Eslarn) - Zuschauer: 90 - Gelb-Rot: (67.) Klaus Herrmann

(hch) Die Heimmannschaft versuchte von hinten heraus die Kontrolle über das Spiel zu bekommen, wurde aber immer wieder vom hartnäckigen Pressing der Gäste gestört. Die ersten 30 Minuten verliefen ohne nennenswerte Ereignisse. Die erste brenzlige Situation führte zum Torerfolg. Abwehrspieler Kraus schoss beim Klärungsversuch den gegnerischen Stürmer unglücklich an und der Ball ging ins Tor. In der 36. Minute die erste Gelegenheit für die TSG, als Spielertrainer Klaus Herrmann den Gästetorhüter Pschierer per Freistoß zu einer Parade zwang. Kurz vor der Halbzeit fiel der zweite Treffer durch Schiener, der den Ball mit einer missglückten Flanke ins lange Eck setzte. Nach der Pause führten leichte Ballverluste im Spielaufbau der TSG immer wieder zu Gelegenheiten der Gäste. In der 58. Minute wurde TSG-Kapitän Sven Wunder freigespielt, er scheiterte aber am Torhüter. Nach einem Eckball konte Härning nur abprallen lassen und Troff schaltete wieder einmal schneller als die Hintermannschaft der TSG und versenkte den Ball zur Vorentscheidung. Markus Schiener machte mit einem Fernschuss den Sack zu. Der Ehrentreffer von Dominik Härning war nur noch Ergebniskosmetik.

FC Dießfurt 1:0 (0:0) SC Schwarzenbach

Tore: 1:0 (88.) Timo Schraml - SR: Reinhard Marschick (Kohlberg) - Zuschauer: 110

(fs) Mit einem etwas glücklichen, jedoch verdienten Derbysieg, startete der FC Dießfurt in die Restrunde. Trotz optischer Überlegenheit versäumte es die Heimelf in der ersten Halbzeit, ihre Möglichkeiten konzentriert zu nutzen. Auf der Gegenseite ließ die FC-Abwehr so gut wie keine brenzligen Situationen zu. Kurz nach Seitenwechsel verhinderte der beste Gästespieler, TW Spachtholz, bei einem Schrägschuss von Schmid einen Rückstand. Danach wurde die Partie immer unansehnlicher. Die Gäste verlegten sich vor allem auf Abwehrsicherung und die FC-Stürmer taten sich enorm schwer, überlegte Spielzüge zu initiieren. Timo Schramls Seitfallschuss sorgte für die Erlösung.

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