Wasserballer zunächst in Leimen, dann zu Hause gegen Frankfurt
Doppeleinsatz für SV Weiden binnen 18 Stunden

SV-Trainer Thomas Aigner steht ein stressiges Wochenende bevor. Bild: G. Büttner
Sport
Weiden in der Oberpfalz
12.04.2018
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Die Weidener Wasserballer sind am kommenden Wochenende binnen 18 Stunden gleich zwei Mal gefordert und dafür müssen sie 650 Kilometer auf der Autobahn absolvieren. Am Samstag geht es zu der schwierigen Liga-Aufgabe nach Leimen (Anpfiff um 19.30 Uhr), am Sonntag steigt das Viertelfinale des süddeutschen Wasserball-Pokals in der Weidener Thermenwelt (13 Uhr) gegen den Ersten Frankfurter SC.

Das Spiel gegen die SG Leimen/Mannheim ist, aus SV-Sicht, die letzte der schwierigen Auswärtsaufgaben, bevor es zu den entscheidenden Partien in Weiden kommt. Die Badener liegen aktuell auf dem fünften Tabellenrang, halten aber noch Anschluss an die vorderen Plätze. Vielleicht ist es sogar ausgerechnet das Spiel gegen Weiden, quasi die letzte Chance, diesen nicht zu verlieren, was für die Gäste aus der Oberpfalz die Aufgabe nicht gerade vereinfacht. Die Spielgemeinschaft gilt als heimstark und sehr ambitioniert. Die Spiele gegen Weiden bringen traditionell viel Spannung und Brisanz, vor allem in dem engen und warmen Leimener Schwimmbecken.

Die Weidener sind sich der schweren Aufgabe bewusst und betonen wiederholt, die Begegnung voll konzentriert und engagiert angehen zu wollen. Schließlich geht es für sie um den Meistertitel: "Wir wollen auch in Leimen gewinnen, um die Matchbälle gegen Fulda und München in Weiden zu bekommen. Das ist jedenfalls unser Ziel der Reise nach Baden", erklärt Torwart Matthias Kreiner kämpferisch. Schon am vergangenen Samstag in Ludwigshafen erfuhren die Weidener unverhofft viel Gegenwind und drehten erst im letzten Viertel die Partie zu ihren Gunsten. In Leimen kann es ähnlich schwer kommen, die Aigner-Schützlinge wollen es jedoch nicht mehr so spannend machen. Das eigene Spiel durchziehen und die Chancen konsequenter nutzen, soll dabei die Devise sein.

Am Sonntag ist die Favoritenrolle der SVler schon deutlicher. Der Pokal-Viertelfinal-Gegner aus Frankfurt kommt nur mit Außenseiterchancen nach Weiden. Bereits das Ligaspiel in Frankfurt konnten die Weidener deutlich mit 12:3 für sich entscheiden. Die Hessen gewannen auswärts noch gar keine Liga-Partie, die Weidener gaben dagegen zu Hause noch keinen Punkt ab. Allerdings konnten die Frankfurter überraschend Ludwigshafen im Achtelfinale aus dem Rennen werfen, was als Achtungserfolg zu werten ist. Die Max-Reger-Städter wollen, wie immer, keinen Gegner unterschätzen, bleiben aber dabei, den Pokalsieg vom 2017 wiederholen zu wollen.

Der Halbfinalgegner der Weidener steht bereits fest, die Mannschaft des Schwimmvereines muss auswärts gegen den PSV Stuttgart antreten. Es gab mit Würzburg und Fulda (zweite Halbfinalpaarung) auch vermeintlich schwierigere Gegner.
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