01.03.2018 - 23:02 Uhr
Weiden in der Oberpfalz

Weiden zum Keglerderby nach Hirschau

Im vorletzten Auswärtsspiel der Saison tritt der SKC Gut Holz SpVgg Weiden am Samstag (13.15 Uhr) beim Oberpfälzer Lokalrivalen Rot-Weiß Hirschau an. Bei den immer noch in Richtung des zweiten Tabellenplatz schielenden "Kaolinern" kann Weiden befreit aufspielen, denn die Favoritenrolle liegt eindeutig bei den Gastgebern.

von Norbert DietlProfil

Nach dem glücklichen Heimsieg gegen den SC Luhe-Wildenau haben die Weidener SKC-Kegler den Klassenerhalt in trockene Tücher gebracht und können relativ gelassen in das anspruchsvolle Restprogramm (Hirschau, Erlangen, Kaiserslautern) gehen. Im Vorjahr zog man mit 13 Punkten den Kopf gerade noch aus der Schlinge, in dieser Saison stehen bereits 14 Punkte auf dem Konto. Und weil die Konkurrenz allenfalls noch auf 12 Zähler kommen kann, ist das Thema Abstieg vom Tisch. Da es im aktuellen Spieljahr personell nicht gerade optimal gelaufen ist, war man heilfroh, nach dem Derbysieg über Luhe-Wildenau erst einmal durchschnaufen zu können. Schließlich zählen die Hirschauer nicht unbedingt zu den Lieblingsgegnern der Weidener. In der 2. Bundesliga gelang in Hirschau noch kein Sieg. Allerdings glückte vor zwei Jahren im DKBC-Pokal, wo sich die Weidener bekanntlich besonders wohlfühlen, ein nicht für möglich gehaltener 7:1-Sieg. Und mit dem gleichen Ergebnis setzte sich Weiden im Hinspiel am Wasserwerk durch. Da hatten die Hirschauer nicht den Hauch einer Chance und rutschten in der Tabelle ins Mittelfeld ab.

Krieger & Co. verringerten in der Folgezeit die Distanz auf Spitzenreiter Großbardorf auf eine überschaubare Größe - den Tabellenführer in ernsthafte Bedrängnis zu bringen, schaffte Hirschau aber nicht. Erschwert wird die Aufgabe bei den "Kaolinern" dadurch, dass dort auf einer 6-Bahnen-Anlage gespielt wird. Dass ein Spiel nach zweimal drei und nicht wie üblich dreimal zwei Durchgängen entschieden wird, ist für die Gegner doch gewöhnungsbedürftig. Der SKC aus Weiden kann aber ohne Druck an die Aufgabe herangehen, so dass Manuel Donhauser, Thomas Immer, Thomas Schmidt, David Junek, Dennis Greupner und Michael Gesierich sich doch etwas ausrechnen.

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