09.02.2018 - 23:28 Uhr
Weiden in der Oberpfalz

Weidener Wasserballer wollen Sieg in Frankfurt Patzen verboten

Die Wasserballer des Schwimmvereins Weiden verfolgen ein klares Saisonziel: Sie wollen wieder Meister der 2. Wasserball-Liga Süd und Pokalsieger werden. Im Spitzenspiel am vergangenen Samstag in München mussten die Weidener bei der 11:12-Niederlage gegen den direkten Konkurrenten einen Dämpfer hinnehmen.

Für Kapitän Thomas Kick (Nummer 5) ist klar, dass die Mannschaft unter Druck steht. Er fordert auch in Frankfurt äußerste Konzentration, damit der SV Weiden mit einem Sieg zurückkommt. Bild: G. Büttner
von Autor PRGProfil

Die Chancen auf den Meistertitel sind trotzdem noch da, allerdings darf sich das Team um Coach Thomas Aigner keinen Patzer mehr erlauben. Am Samstag geht die Reise für die SV-Wasserballer nach Hessen, zum Ersten Frankfurter SC. Diese sind vor allem in ihren heimischen Gewässern nicht so einfach zu bezwingen und dürfen auch nicht unterschätzt werden. Die Hessen stehen mit einer ausgeglichenen Bilanz als Sechster sicher im Tabellenmittelfeld. Ihre Punkte sammelten sie unter anderem gegen Tabellenführer Würzburg und Bundesliga-Absteiger Cannstatt. Dies sollte für die Max-Reger-Städter Warnung genug sein.

"Das Spiel in München ging sehr unglücklich für uns verloren. Die Punkte sind weg und damit stehen wir jetzt unter Druck", sagt Kapitän Thomas Kick. Aber die Mannschaft hätte das Potenzial, alle Mannschaften in der Liga zu schlagen. "Die Liga ist aber so stark und ausgeglichen wie nie zuvor. Wir wissen, wie ein vermeintlich leichtes Spiel daneben gehen kann. Wir müssen jetzt jedes Spiel absolut konzentriert angehen, wenn wir uns für den Trainingsfleiß belohnen wollen", sagt der Kapitän.

Trainer Thomas Aigner bleibt kämpferisch und vorsichtig optimistisch, muss aber auch nüchtern analysieren: "Wir haben zwei wichtige Spiele verloren - bis jetzt die wichtigsten zwei, das ist bitter. Auch wenn beide unglücklich für uns verliefen, müssen wir daraus lernen, weiter die erkannten Schwächen abarbeiten und auf mehr Glück hoffen."

Die Mannschaft sei motiviert und engagiert und es wäre schade, wenn sie nicht belohnt würde. Anderseits müssen man auch sehen, dass Weiden eine junge Truppe habe, die Zeit brauche. "Wir dürfen die Geduld nicht verlieren", fordert der junge Coach. Rückhalt hat die Mannschaft aus den Reihen der Verantwortlichen, die akzeptieren, dass eine junge Mannschaft mit einem jungen Trainer Zeit benötige.

Am 17. und 18. Februar absolvieren die Weidener dann einen Doppelspieltag. Am Samstag (18 Uhr) empfangen sie in der Weidener Thermenwelt die SG Leimen/Mannheim und am Sonntag (11.30 Uhr) Altmeister SV Cannstatt.

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