08.02.2018 - 20:00 Uhr
Weiden in der Oberpfalz

Zweitligakegler müssen bei Lorsch II gewinnen Für die Weidener extrem wichtiges Spiel

Im zweiten Auswärtsspiel in Folge müssen die Kegler des SKC Gut Holz SpVgg Weiden am Samstag (12.30 Uhr) bei der Bundesligareserve des SKC Nibelungen Lorsch II antreten.

Mit Heimkehrer Manuel Donhauser wollen die Weidener Kegler in Lorsch punkten. Bild: otr
von Norbert DietlProfil

Um diese Aufgabe sind die Weidener Zweitligakegler nicht zu beneiden, denn wenn das Spiel bei den Nibelungen Lorsch II in den Sand gesetzt wird, könnte es in Sachen Klassenerhalt nochmals eng werden. Auswärts will es bei den Weidenern in dieser Saison einfach nicht klappen. Nur einmal, nämlich im Derby beim SC Luhe-Wildenau, nutzte man den Einbruch des Gegners auf der Zielgeraden aus, drehte das eigentlich schon verloren geglaubte Spiel und verbuchte den bislang einzigen Auswärtssieg. Am letzten Samstag beim Schlusslicht in Liedolsheim war ein Erfolgserlebnis immer in greifbarer Nähe, am Ende ging der Sieg über die Kegelpunkte aber an den am Tabellenende liegenden Aufsteiger.

Auf eine ähnliche Gegenwehr muss man sich auch diesmal einstellen. Pikanterweise findet zeitgleich die Begegnung zwischen Lorsch I und Breitengüßbach statt. Da die abstiegsgefährdeten Lorscher dieses Spiel unbedingt gewinnen müssen, wird man es sich nicht leisten können die zweite Mannschaft zu unterstützen. Der Klassenerhalt der "Zweiten" wäre nichts wert, wenn die "Erste" absteigt, denn dann müsste Lorsch II automatisch seinen Platz in der 2. Liga räumen.

Diese Überlegungen wird man bei den Weidenern aber gänzlich zurückstellen und sich nur auf das eigene Leistungsvermögen konzentrieren. Personell sieht es für die Oberpfälzer wieder etwas besser aus. Zwar steht verletzungsbedingt Markus Schanderl weiterhin nicht zur Verfügung.

Allerdings können die Weidener mit Manuel Donhauser auf einen Rückkehrer von Erstligaaufsteiger FEB Amberg bauen. Neben ihm sind Michael Gesierich, Thomas Schmidt, Thomas Immer, Michael Junek und Dennis Greupner aufgeboten, wobei sich Letzterer am vergangenen Wochenende in Liedolsheim von den Einsätzen her in der Zweitligamannschaft "festgespielt" hat und nur noch für diese spielberechtigt ist.

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