18.04.2018 - 14:30 Uhr
Oberpfalz

1. Oberpfälzer Hospiztag mit regem Austausch Hospizdienste müssen für sich werben

Zum 1. Oberpfälzer Hospiztag trafen sich Vertreter aus neun Oberpfälzer Hospizorganisationen zum gemeinsamen netzwerken und Austausch im Pfarrsaal Maria Waldrast. Initiator und Organisator war der Ambulante Hospizdienst des Malteser Hilfsdienst Weiden.

Oberbürgermeister Kurt Seggewiß (Mitte) lobt die Arbeit der Hospizdienste und dankt Ursula Diezel (links) vom Bayerischen Hospiz- und Palliativverband und dem Leiter des Ambulanten Hospizdienstes der Malteser Weiden, Rüdiger Erling. Bild: rdo
von Autor rdoProfil

Im Fokus standen für die Hospizdienste und -vereine der bayerischen Grenzlandregion die Aspekte Weiterbildung sowie Netzwerkarbeit, um Schwerkranken und sterbenden Menschen in der letzten Lebensphase künftig noch besser zur Seite stehen zu können. Adressat der Veranstaltung waren vorwiegend die in den Diensten und Vereinen tätigen Hospizbegleiter aus der ganzen Oberpfalz. Insgesamt nahmen 80 Personen an der Tagung teil.

"Der Hospizdienst in Weiden ist seit vielen Jahren fester Bestandteil der örtlichen Versorgung", berichtete Rüdiger Erling, Referent für Hospizarbeit der Malteser der Diözese Regensburg. "Und nun ist es an der Zeit, den Blick für eine flächendeckende Hospizversorgung in der Oberpfalz zu weiten", erläuterte er. Gerade in den ländlichen Versorgungsbereichen sei ein enger Austausch zwischen den Hospizorganisationen unerlässlich, um sich über Angebot und Nachfrage ein Bild machen zu können. "Hierbei gibt es keine Abgrenzung aufgrund bestehender Trägerschaften.

Als Impulsgeber war unter anderem Martin Alsheimer, Autor und Leiter der Hospizakademie Nürnberg, zu Gast, der über stationäre Einrichtungen referierte. Gerade sie seien wichtige Kooperationspartner für viele Hospizdienste. "Dennoch müssen Hospizdienste ihre Hausaufgaben machen, um als Partner wahr- und angenommen zu werden," sagte Erling. Der nächste Hospiztag findet 2019 in Regensburg statt.

Nachrichten per WhatsApp und Facebook Messenger

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.