22 Einsätze von der Freiwilligen Feuerwehr Frauenricht gefahren
Bei Großwetterereignissen massiv gefordert

Großwetterlagen fordern die Feuerwehr. Eitel Sonnenschein herrscht bei der Jahreshaupversammlung: Die Feuerwehr Frauenricht ehrt langjährige Mitglieder und Aktive. Bild: Dobmeier

Besonders der 5. Juni ist der Feuerwehr Frauenricht in Erinnerung. Starkregen am morgen führte zu Überschwemmungen und bescherte einen Dauereinsatz im Stadtgebiet.

(rdo) Vorsitzender Heinz Sauerhammer blickte bei der Jahreshauptversammlung "Beim Durber" auch auf das gesellschaftliche Leben zurück: Feuerwehrfest, Fischessen und Nikolausfeier waren gut besuchte Veranstaltungen. 2017 werde das Dach des "Dreschstodls" renoviert, in dem das Feuerwehrfest gefeiert wird. Die Eigentümer stellen finanzielle Mittel zur Verfügung, die Feuerwehrmänner ihre Arbeitskraft. Sauerhammer dankte der Stadt und Stadtbrandinspektor Ludwig Grasser für die Unterstützung.

Dank galt den Einsatzkräften. Kommandant Roland Weismeier sprach von 22 Einsätzen im letzten Jahr, sechs Brände, darunter ein Maishäcksler und der Brand eines Lieferservice-Autos, sowie der Einsturz eines Dachs eines Möbelmarktes am Brandweiher. Ein Fehlalarm führte in die Flüchtlingsunterkunft Camp Pitman. Viele Autounfälle zählten zu den 16 technischen Hilfeleistungen.

Für 40 Jahre aktiven Dienst erhielt Christan Beierl das Feuerwehrehrenzeichen in Gold und einen Aufenthalt im Feuerwehrerholungsheim in Bayerisch Gmain. Für 30 Jahre aktiven Feuerwehrdienst wurden Andreas Kesselheim, Stefan Dirscherl und Hubert Kick geehrt. 60 Jahre Mitglied sind Otto Hägler und Adolf Weismeier. Vorsitzender Sauerhammer ist 50 Jahre dabei, davon 34 Jahre in der Vorstandschaft. Neuaufnahmen sind Manuel Zachmann und Elfie Cummings.

Stadtbrandinspektor Ludwig Grasser berichtete von rund 1000 Einsätzen im Stadtgebiet und einer angespannten Personalsituation. Die Ortsteilwehr leiste hochmotivierte Arbeit und schulte sich im Digitalfunk. "Wir stellen die finanziellen Mittel zur Sicherheit in der Stadt gerne zur Verfügung", sagte Bürgermeister Lothar Höher im Namen der Verbindungsstadträte. "Nicht jeder kleinen Einsatz, wie beispielsweise das Einfangen eines Kanarienvogels im Bundeswehrkasino muss durch Sirenenalarm erfolgen", gab Hubert Erl zu Bedenken, um berufstätige Einsatzkräfte zu entlasten. Dies gelte auch für kilometerlange Ölspuren, bei denen er die Zuhilfenahme von Kehrmaschinen durch den Bauhof anregte.
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