04.01.2018 - 13:22 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

404 Whizzkids geben CD-Release-Konzert im Alten Eichamt Übereinstimmend gut

Sie haben sich den Fehlerstatus-Code "404 page not found (Seite nicht mehr verfügbar)" als Bandname ausgesucht. Das ist nicht das einzig Ungewöhnliche an den "404 Whizzkids". Ihre neue CD nennt sich "Disaccorded": nicht übereinstimmend. Steckt da eine Botschaft dahinter?

von Autor gagProfil

Schon die erste Release-Party der "404 Whizzkids" vor etwa drei Jahren fand im Alten Eichamt statt. Nur, dass damals noch nicht so viele Fans dabei waren. Inzwischen haben sich Thomas Daschner (Gesang), Hannes Gilch (Schlagzeug, Gesang), Manuel Friedl (Gitarre, Gesang), Andreas Scheck (Gitarre) und Andreas Teichner (Bass, Gesang) einen Namen gemacht in der Szene junger Bands. Entsprechend voll war es in den Räumen des Tanzstudios Vezard. Die Vohenstraußer Band präsentierte die Scheibe mit zehn selbst komponierten Songs selbstbewusst und locker.

Doch zuerst bauten "Lucas der Hegner und SHAM" aus Amberg ihre Anlage auf. Die beiden Bands kennen sich von der "Musikinitiative Vohenstrauß", in der Hannes Gilch auch Vorstand ist, und verstehen sich gut, auch musikalisch. Bandleader Lucas Hegner ist der Komponist und Textschreiber seines, wie er es nennt, "ständigen Klagelieds", das sich D.O.R. nennt: Death of Romanticism. "Es geht um seelische Erweiterung, um mehr Bewusstsein. Das Smartphone aus der Hand legen. Selber erleben." Lucas (Gesang, Gitarre) und seine Band SHAM (Felix Blume am Schlagzeug, Maximilian Müller an der Gitarre und Bassist Christian Schrüfer) spielen vorwiegend Indie- und Psychedelic Rock. Selber bezeichnen sie ihre Musik als "etwas widerspenstig, eigenbrötlerisch". Für 2018 ist ihre erste CD angekündigt.

Dann, endlich der "Hauptact": Die fünf "Whizzkids" legen sofort lautstark los. "Wir haben in den letzten zwei Jahren unseren Stil verändert und sind jetzt neugierig, wie es ankommt", erzählt Hannes. Und es kommt an. Sänger Thomas liefert für etliche der Titel auch die Erklärung ihres Entstehens. "Take my Hand" oder "Not okay", "Waiting for you" oder "Welcome to Reality", die Songs haben einen tieferen Hintergrund. Wild und laut klingt "Tracy", während ein ruhiges Bass-Solo überleitet zu sanfteren Tönen. Begeistert und nassgeschwitzt erjubeln sie sich noch eine Zugabe: "French Letters". Ein Song über Liebesbriefe auf Französisch - was der Empfänger aber leider nicht versteht.

"Das Konzert war echt super", waren sich Publikum und Veranstalter einig. Die nächsten Auftritte der Band stehen am 17. Februar im Live-Club in Bamberg und am 2. März als Charity Gig im JuZ in Weiden an.

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