75 Menschen und Vereine aus Bayern für Engagement-Preis nominiert
Projekt "Simultankirchen in der Oberpfalz" mit dabei

Die Etzenrichter Nikolauskirche zählt zu den inzwischen 50 Etappenzielen des Simultankirchen-Radwegs.

75 Menschen und Organisationen aus Bayern beteiligen sich am diesjährigen Deutschen Engagement-Preis, der am 5. November in Berlin vergeben wird. Zu den bayerischen Nominierten gehören etwa die Allianz gegen Rechtsextremismus mit Hauptsitz in Nürnberg, in der sich derzeit 147 Kommunen und 178 Organisationen der Metropolregion Extremismus entgegenstellen. "Wir fühlen uns durch die Nominierung bereits jetzt geehrt", sagte der Vorsitzende Stephan Doll.

Das Internet-Publikum entscheidet über den wertvollsten der Deutschen Engagement-Preise. Während die Sieger der fünf von einer Jury vergebenen Kategorie-Preise jeweils 5.000 Euro erhalten, gebe es für den Publikumspreis 10.000 Euro, teilte das Bündnis für Gemeinnützigkeit in Berlin mit. Das Online-Voting läuft noch bis zum 20. Oktober.

Nominiert sind auch zahlreiche kirchliche Organisationen und Projekte, wie unter anderem die Stadtmission Nürnberg, die evangelische Sonntagsküche in München-Milbertshofen, das ökumenische Repair-Café in Schweinfurt oder das ökumenische Projekt "Simultankirchen in der Oberpfalz". "Das Preisgeld wäre ein toller Rückenwind für uns", sagte Pfarrer Hans-Peter Pauckstadt-Künkler, der Vorsitzende des Fördervereins Simultankirchen. Der Verein unterhält ein 400 Kilometer langes Radwegenetz, das 49 Kirchen miteinander verbindet.

Bundesweit sind den Angaben zufolge 685 Projekte für den Dachpreis nominiert. Schwerpunkt ist in diesem Jahr der Themenbereich Bildung, Soziales und Integration. Bayern liegt nach Zahl der Nominierten auf Platz vier. Mehr Nominierte haben nur Baden-Württemberg (80) und Niedersachsen (78) sowie Nordrhein-Westfalen (139).

Den Deutschen Engagementpreis gibt es seit 2009. Preisgelder in Höhe von insgesamt 35.000 Euro stehen zur Verfügung. Die Auszeichnung will freiwilliges Engagement und den Einsatz für eine lebenswerte Gesellschaft würdigen. Initiator ist das Bündnis für Gemeinnützigkeit. Gefördert wird der Engagementpreis unter anderem vom Bundesfamilienministerium.
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