23.08.2017 - 20:00 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

Abgefahren - Seifenkisten nach dem Rennen Flitzer in Tarnfarben

Die "Seifencobra" der Bundeswehr schaffte es auf den achten Platz mit einer Zeit von 27,08 Sekunden. Bild: exb
von ​Tina Sandmann Kontakt Profil

Vorne spitzig, hinten abgerundet, mit einem Spoiler und foliert mit grünem Polygondesign: Die Karriereberatung der Bundeswehr startete stilecht in Tarnfleck und oliv beim Seifenkistenrennen.

"Unsere Kiste heißt ,Seifencobra'. Den Namen haben wir extra gewählt, weil alle Fahrzeuge der Bundeswehr Tiernamen haben", sagt Christian Miedl. Die Soldaten besorgten sich einen Bausatz und modifizierten den dann etwas, "um die Technik und die Optik ein bisschen aufzuwerten", sagt Miedl. "Wir haben normale Reifen genommen und nur den Reifendruck etwas erhöht. Außerdem haben wir die Kiste mit einem Lenkrad und verschiedenen Kugellagern ausgestattet, um die Lenkung zu verbessern." Die Bremsen überarbeitete das Team und verbesserte sie auf eine beidseitig synchrone Hinterradbremse. "Durch den Heckspoiler haben wir die Aerodynamik und die Optik verbessert." Das hat auch nicht schlecht funktioniert: das Team schaffte es auf Platz acht.

Nur die Höchstgeschwindigkeit weiß Miedl nicht mehr genau, schätzt aber auf jeden Fall über 30 Kilometer pro Stunde. Durch das Seifenkistenrennen wollte sich das Team der Karriereberatung die Bundeswehr auf "einem anderen Weg" vorstellen. Im nächsten Jahr sind die Soldaten beim Rennen wieder dabei - bis dahin steht ihre "Seifencobra" in der Box und wartet auf den nächsten großen Einsatz.

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