Auf der A 93: Rückstau führt zu Auffahrunfall
Schaden liegt bei 15.000 Euro

Symbolbild: dpa

Glück hatte eine sechsköpfige Familie aus Sachsen, die am Samstagmorgen in einen Auffahrunfall geriet. Alle sechs blieben unverletzt. Pech hatte dagegen der "Auffahrer". Er und seine Lebensgefährtin, die auf dem Beifahrersitz saß, wurden leicht verletzt und deshalb zur Behandlung ins Weidener Klinikum transportiert. Pech hatten auch die Insassen der nachfolgenden Fahrzeuge. Denn sie mussten im Stau einige Zeit ausharren.

Ein Stau war laut Polizeibericht auch der Auslöser für den Auffahrunfall, der sich am Samstag gegen 9.30 Uhr auf der A 93 in Richtung Regensburg ereignete.

Wegen der Baustelle kurz nach der Einfahrt Weiden-Süd, an der es nur noch einspurig weitergeht, hatte sich etwa 200 Meter vorher zur Unfallzeit ein Rückstau gebildet. Ein 52-jähriger aus Sachsen bremste seinen Sharan rechtzeitig ab, ebenso wie ein nachfolgender 42-jähriger aus Zwickau, der mit seiner Familie im VW-Bus unterwegs war. Doch ein 77-jähriger aus Elsterberg konnte seinen VW Golf nicht mehr rechtzeitig abbremsen, fuhr auf den VW-Bus auf und schob diesen auf den Sharan. Er und seine Beifahrerin wurden leicht verletzt. Wie die Familie kamen auch die beiden Insassen des Sharan ohne Blessuren davon. Den Gesamtschaden beziffert die Polizei auf rund 15.000 Euro. Der VW Golf musste abgeschleppt werden, die beiden anderen Fahrzeuge waren dagegen noch fahrbereit.

Während der Unfallaufnahme leiteten die Feuerwehren Rothenstadt und Schirmitz den Verkehr einspurig am Unfallort vorbei. Aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens wuchs der Stau dadurch an. Der löste sich nach Angaben der Polizei jedoch unmittelbar nach Freigabe der Fahrspuren wieder auf.
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