Autofahrer ärgern sich in Video-Umfrage über Verkehr am Adolf-Kolping-Platz
Nicht mehr ganz so zäh

Langsam schlängeln sich die Autos von der Mooslohstraße in die ohnehin schon stark befahrene Christian-Seltmann-Straße. Auch am Mittwochmorgen geht es damit nur sehr zäh voran in Richtung Innenstadt. Allerdings scheinen auch schon viele auf Ausweichstrecken unterwegs zu sein. Bilder: Gold (2)

35 Minuten länger zur Arbeit. Das war am Dienstag für Autofahrer, die über die neuen Baustellenampeln am Adolf-Kolping-Platz mussten, keine Seltenheit. Der Berufsverkehr in der Christian-Seltmann-Straße staute sich bis hinter die Firma Seltmann. Auch am Mittwochmorgen geht es zäh voran. Das zeigt eine Blitzumfrage an den Fensterscheiben derjenigen, die sich an die Josefshauskreuzung herantasten.

"Das ist eine absolute Katastrophe", findet Sandro Grünauer. "Das kostet mich jeden Tag eine halbe Stunde vom Rehbühl in die Stadt", erklärt Maria Raab. Ab morgen gehe sie wieder zu Fuß, das ginge schneller. "Zehn Minuten für knappe 200 Meter", bilanziert Ayhan Cinar und kritisiert die verwirrende Linienführung auf dem Asphalt: Die einen orientierten sich an den gelben Streifen, die anderen an den weißen. "15 Minuten, allein um über eine Ampel zu kommen", schimpft ein Taxifahrer.

Derweil geben die Bauarbeiter mächtig Gas. Sie werkeln fleißig an der Barrierefreiheit in der Nikolaistraße. Unter anderem dazu braucht es die Baustellenampeln. Ein Blick in die Christian-Seltmann-Straße zeigt auch, der Rückstau ist nicht mehr ganz so lange wie am Vortag. Die Autofahrer scheinen bereits auszuweichen. Entsprechend mehr los ist etwa in der Frauenrichter Straße und der Zufahrt dazu über die Ampel an der Schweigerstraße, Damit scheint der Verkehrsexperte der Polizeiinspektion Weiden, Johann Wurm, recht zu behalten: Die Verkehrsteilnehmer passen sich der neuen Situation an und umfahren den Adolf-Kolping-Platz, wenn es möglich ist.

Video-Umfrage zur Verkehrssituation

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