Begeisterung übers Seifenkisten-Rennen wächst
Wiederholung alle zwei Jahre?

Eine feine Sache für die "Wurzelholperer" vom OWV Rothenstadt. Dem Siegergefährt machten übrigens Rollstuhlräder schnelle Beine. Bild: Wilck

3500 Reifen sind verladen und weggekarrt, Hunderte Strohballen aufgeladen. Geblieben vom Seifenkisten-Rennen in Weiden-Ost ist die Erkenntnis, dass eine Wiederholung nötig ist. Alle haben Blut geleckt.

Kurz vor Mitternacht ist für die Organisatoren endlich Schluss. Sie sind geschafft. Am Montagmorgen geht das Aufräumen nach dem Seifenkisten-Rennen weiter. Geradezu beflügelt vom nicht erwarteten Erfolg. Was das Aktionsbündnis "Weiden ist bunt" und das Jugendzentrum mit den "Achsen" Nico Erhardt, Florian Graf und Sebastian Flaschel am Sonntag schufen, bleibt den über 6500 Besuchern und den 34 Teams, die mit ihren Kisten die Straßen hinuntersausten, in bester Erinnerung. Nach 57 Jahren lebt die Tradition der Seifenkisten-Rennen auf. Ein Klassiker ist geboren.



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Die Faszination, die sich mit den "Kisten" verbindet, ist plötzlich wieder da in Weiden. Welch' ein Spaß, in der Boxengasse, auf und neben der Strecke. Und natürlich für jeden Fahrer, der erst im Wettkampf feststellt, was sein Gefährt wirklich auf der Strecke, die mit ihrem Rechtsknick durchaus für eine kurze Schrecksekunde sorgt, taugt.

"Das war eine feine Sache. Alles ist begeistert. Die Idee dieses Wettbewerbs für ein buntes Weiden tragen viele Menschen mit", sagt OB Kurt Seggewiß in einer Stadtratspause. Das Rennen sei zu einer der schönsten Veranstaltungen des Jahres geworden. Aber, man dürfe die Organisatoren nicht drängen.


Zu den Ergebnissen

Unvergessen bleibe dieser Tag, versichert Veit Wagner, der als Sprecher des Aktionsbündnisses "Weiden ist bunt" zu den Hauptmatadoren des Tages zählt. Die Vielzahl der Seifenkisten-Teams, und die Fantasie, mit der die Konstrukteure zu Werke gingen, habe ihn überrascht. "Die Räder laufen, die Bremsen werden besser und die Technik wird verfeinert." Er könne sich durchaus einen zweijährigen Rhythmus für diese Veranstaltung vorstellen.

Dass es eine Wiederholung geben werde, stehe außer Frage, versichert Florian Graf vom Jugendzentrum. "Die Frage ist nur, in welchem Turnus. Das müssen wir noch genau besprechen. Keiner will, dass sich diese Idee totläuft. Niemand hat so viele glückliche Menschen wie an diesem Sonntag gesehen."

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