27.09.2017 - 20:10 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

"Beisser" und "Lenze und de Buam" bieten im "Salute" weiß-blauen Musikabend Bayerischer Doppelpack

Rothenstadt. Das war doch mal ein bayerischer Musikabend ganz nach dem Geschmack der Zuhörer. Der Doppelpack im Rockmusikclub "Salute" mit der Regensburger Band "Beisser" und "Lenze und de Buam" aus dem Inntal zauberte die neue blau-weiße Musikkultur auf die Saal-Bühne. "Die Stimmung ist fantastisch", sagt "Salute"-Chef Tom Bauer. "Das schreit nach Wiederholung."

"Lenze und de Buam" begeistern mit der Vorband "Beisser" aus Regensburg das Publikum. Bild: lst
von Autor LSTProfil

Wohl wahr: Denn die Bands begeisterten vom ersten Lied an das Publikum. Die Regensburger haben vor kurzem ihre erste Scheibe "Beisser" auf den Markt gebracht, die sie im "Salute" präsentierten. Dabei gab es keinen unnötigen Firlefanz, dafür aber einen kompakten Bandsound, der manchmal an "The Police", manchmal an "Bilderbuch" und immer nach der Band selbst klang. Moderne Beats, fiese Gitarren und keine Angst vor Kitsch - lautete das Motto bei Songs wie "Mädels im Parka", "Sommernächte" oder "Mehr von Dir". "Beisser" sind vielleicht eines der vielversprechendsten Projekte moderner Indiemusik aus Bayern.

Einen kleinen Schritt weiter sind "Lenze und de Buam", der Hauptgig. Denn Lorenz und damit der Lenze war bereits als kleiner Junge der Musik sehr verbunden, bastelte eigene Instrumente und produzierte Songs im heimischen Studio in Oberaudorf. Früh war er auch schon Mitglied der mittlerweile national bekannten Chiemgauer Gipsy-Band "Django 3000" und lieferte hier sogar den Text zum berühmten Hit "Heidi".

Dieser Erfolg ging dem jungen Musiker allerdings ein wenig zu schnell. Er stieg bei "Django 3000" aus und gründete 2011 mit seinen Oberaudorfer Freunden die neue Band "Lenze und de Buam". Auch hier ist der Erfolg bislang nicht zu stoppen. 2014 wurde das Band-Projekt mit dem Kulturförderpreis des Landkreises Rosenheim honoriert.

Im "Salute" hatten Christoph Antretter, Benedikt Mies, Korbinian Weber, Sebastian Huber und Lorenz Schmid ein großes Paket an Charme und Witz zwischen den Songs dabei. Wobei die Musik selbst rockig war, oftmals mit Balkan-Elementen und natürlich in bester bayerischer Sprache präsentiert wurde - ganz getreu Liedern wie "Dua di ned obe" oder "I nim di mid".

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