13.10.2017 - 20:10 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

Beruf: Dualhund bei der Bundespolizei "Falco" beeindruckt Senioren

Er ist fünf Jahre alt und hat sie alle überzeugt. Am Mittwochnachmittag hat das Maria-Seltmann-Haus Besuch von "Falco", einem Polizeihund der Bundespolizei.

Umwerfend: Diensthund "Falco" ist für 20 Senioren im Maria-Seltmann-Haus die Schau. Bild: fv
von Autor FVProfil

(exb) Diensthundeführer Polizeihauptmeister Robert Wallner vom Bundespolizeirevier Bärnau stellte seine Arbeit beim Seminar "senSiwen" vor. Live spürte "Falco" aus Taschen Drogen auf. Der Vierbeiner ist ein Holländischer Schäferhund, der bei der Bundespolizei als sogenannter "Dualhund" für den Schutzbereich und als Rauschgiftspürhund auch am Bahnhof in Weiden im Einsatz ist. Wallner, zugleich Ausbilder für Schutzhunde, erklärte den beeindruckten Zuhörern sein Leben mit "Falco". "Er ist bei uns in der Familie integriert und 24 Stunden bei mir", erklärte der Polizist.

Polizeikommissar Josef Prill vom Bundespolizeirevier am Bahnhof und sein Kollege Polizeihauptkommissar Willi Fritz von der Polizeiinspektion Weiden brachten den 21 älteren Menschen das Thema "Zivilcourage - gegen Gewalt mit Herz und Verstand" näher. Es gebe verschiedene Arten von Gewalt - seelische, körperliche und auch materielle. Davor solle man die Augen nicht verschließen. Durch Situationen, die den Seminarteilnehmern in verschiedenen Szenen vorgestellt wurden, zeigte Prill sehr anschaulich, wie man sich richtig verhält. Belästigungen müssen öffentlich gemacht werden. "Hören Sie auf - ich will das nicht!" Das sei die richtige, laute Ansprache. Das "Sie" zeige unbeteiligten Mitbürgern, dass es sich um keinen Familienstreit handelt und die bedrohte Person den Angreifer nicht kennt.

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