Besinnlicher Jahresabschluss beim Stadtverband – gutes Miteinander
Inne halten in Zeiten des Kommerzes

Stellvertreter Reinhard Meier (rechts) dankt Präsidenten Herbert Tischler mit einem Ticket-Gutschein. Bild: Dobmeier

Ein US-Journalist bezweifelt, ob es sich noch lohnt, Weihnachten zu feiern, weil zum Fest "nur die Vernachlässigung der Kinder oder Enkel mit Geschenken ausgeglichen werden soll". Diese Gedanken äußerte Herbert Tischler, Präsident des Stadtverbandes für Leibesübungen, bei der Jahresschlusssitzung.

Er sah die "Überflussgesellschaft" kritisch, erinnere sich lieber an Heiligabend in seinen Kindertagen, als die Weihnachtszeit die schönste Zeit des Jahres gewesen sei. "Wir dürfen uns unseren Lebensstil nicht zerstören lassen von denen, die das beabsichtigen", kommentierte er die schockierenden Nachrichten aus Berlin. Stadtrat Matthias Loew bezeichnete den Stadtverband als wichtiges Gremium zwischen den Sportvereinen, der Stadtverwaltung und der Politik. Er sprach die schwierige Situation an, dass den Sportlern die Turnhallen kaum ausreichen.

Wenn jetzt das Realschulhallenbad gesperrt werde, werde es wieder einen Engpass geben. Er hoffte zudem, dass es keinen erneuten Notfallplan zur Unterbringung von Flüchtlingen geben werde. Hans Sperrer dankte für die CSU. Reinhard Meier (Bürgerliste) betonte vor dem Hintergrund des zwölfjährigen Bombenbastlers in Ludwigshafen die Wichtigkeit einer sinnvollen Freizeitgestaltung mit Sport. Zuschüsse für Stadtmeisterschaften erhielten das Team Oberpfalz, der VC Corona, die TG Neunkirchen, SG Adler Mitterhöll und der Schwimmverein. Tischler wies auf den Abgabetermin 1. März für die Vereinspauschale hin. Er dankte seinem Präsidium, dem Sportbüro und den Vereinen für die Zusammenarbeit sowie der Sportförderstiftung der Sparkasse für die Unterstützung in Höhe von 20 000 Euro für Jugendarbeit. Die nächste Monatsversammlung ist am 17. Januar um 19 Uhr im Kasino der Bundeswehr mit Eintopfessen.
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