26.04.2016 - 02:10 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

Besserer Kaffee im Caritas-Café Geschäftsmann spendiert komplette Ausstattung

Seit Jahresanfang gibt es das Caritas-Café in der Fachambulanz für Suchtprobleme. Was allerdings noch fehlte, war die passende Ausstattung.

Vor wenigen Tagen stand im Raum nur ein kleiner leerer Couchtisch. Jetzt genießt Sponsor Markus Braun (links) mit den Beraterinnen um die Leiterin der Fachambulanz, Katjenka Wild (rechts daneben), die von ihm gestiftete Ausstattung des Caritas-Cafés. Mit dabei auch Caritas-Pressesprecher Marcus Weigl (rechts). Bild: Bühner
von Siegfried BühnerProfil

Verzichten mussten die Besucher zunächst auf eine große Kaffeemaschine, auf Teekanne, Tisch, Geschirr - und alles andere, was zur Bewirtung benötigt wird. "Glücklicherweise fand sich ein Sponsor, der für Abhilfe sorgte", berichtet Katjenka Wild, Leiterin der Caritas-Fachambulanz. Durch Zufall über einen Kunden erfuhr Markus Braun von der Mari-Graf-Recycling-GmbH in Steinberg am See von der fehlenden Ausstattung im Caritas-Café. Spontan versprach er, für Abhilfe zu sorgen Nun ist alles perfekt.

"Wir eröffnen das Café quasi heute zum zweiten Mal", freute sich Wild. Zur Präsentation der neuen Einrichtungsgegenstände war Caritas-Pressesprecher Marcus Weigl eigens aus Regensburg gekommen. Er dankte im Namen der gesamten Caritas-Organisation für die großzügige Spende. "Die Hemmschwelle, in die Fachambulanz zu kommen, ist oftmals sehr groß, dies soll mit dem Treffpunkt Caritas-Café abgebaut werden", stellte er fest.

Niederschwelliges Angebot

Dass alles, was bei der Einrichtung beabsichtigt war, "jetzt viel besser verwirklicht werden kann", bestätigen die Beraterinnen der Fachambulanz. "Ein niederschwelliges Angebot, eher für Alltagsprobleme" soll es sein. Zweimal in der Woche, montags und freitags jeweils von 8.30 bis 10 Uhr, laden die Sozialpsychologinnen in den zweiten Stock in der Nikolaistraße 6 ein. Der Gesprächsbedarf sei vor und nach einem Wochenende besonders groß. Anmeldungen seien nicht erforderlich. Es wird auch nicht erwartet, dass jemand redet, wenn er nicht will. "Wir führen nur Alltagsgespräche, es geht nicht um eine Arbeitsbeziehung", versichert Katjenka Wild. Wer es wünscht, könne anschließend auch ein Einzelgespräch führen. In den ersten Monaten seien jedes Mal bis zu fünf Besucher gekommen. Es könnten durchaus ein paar mehr sein, versichern die Veranstalter: Jetzt verfügen sie auch über die entsprechende Ausstattung.

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