Besuch aus China

26 Studenten und zwei Professoren von der Medizintechnischen Universität in Shanghai beteiligten sich diesmal am Austausch mit der OTH in Weiden, den Professor Franz Magerl (links) organisiert hatte. Betriebsbesuche, Vorlesungen und Praktika standen auf dem Programm. Bild: Bühner

Die Medizintechnische Universität in Shanghai ist zwar um einige Nummern größer. Dennoch profitiert sie ebenso wie die OTH in Weiden vom gegenseitigen Austausch.

Seit Jahren gibt es einen regelmäßigen Professoren- und Studentenaustausch zwischen der Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen der OTH in Weiden und der Universität "Medicine & Health Science" in Shanghai. Dabei arbeiten Partner mit völlig unterschiedlichen Dimensionen auf wissenschaftlicher Ebene zusammen. Während die gesamte OTH in Amberg und Weiden mit allen Studienrichtungen rund 3500 Studenten umfasst, studieren alleine nur an der Medizintechnischen Universität in Shanghai derzeit 12 000 Studenten.

Dennoch profitieren beide Seiten viel voneinander, betont OTH-Professor Franz Magerl, der den Studienaufenthalt organisiert hatte. Im Rahmen dieser Partnerschaft verbrachten jetzt 26 Studenten aus Shanghai zwei Wochen in Weiden. Magerl sieht in dem Besuch einen "wichtigen Baustein zur Weiterentwicklung der Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen mit dem Fokus auf Internationalisierung". Begleitet wurden die chinesischen Studenten von ihrem Lehrkräften Diplom-Ingenieur Jun Xu Lyu und Diplom-Ingenieur (FH) Yang Liu.

Im Mittelpunkt standen medizintechnische Themen. Dazu gab es einen englischsprachigen Vorlesungszyklus und Praktika in den Laboren in Weiden. Die Studenten befassten sich unter anderem mit Computertomographie, Verhaltensmessungen und Alterssimulation sowie mit diagnostischen und mikrobiologischen Systemen. Ergänzt wurden die Vorlesungen und Laboraufenthalte durch Unternehmensbesichtigungen bei Siemens Kemnath, CeramTec in Marktredwitz und dem Klinikum in Weiden mit seinen modernen Operationsräumen. Selbstverständlich sei den Besuchern aus China auch das kulturelle Leben in Weiden und Umgebung präsentiert worden, betont Magerl. Die Kooperation werde auf alle Fälle fortgesetzt.
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