Bischof Rudolf Voderholzer besucht St. Konrad
Nach der Messe zu Gast im Altenheim

Bilder vom Einzug in die Kirche-------- Die Messe in Konzelebration mit den Geistlichen-------------- Begegnungen mit den Senioren und der Pfarrgemeinde beim Händeschütteln---------- Ein Portrait des Bischofs Voderholzer.

(kzr) Schon an den Stufen vor der Kirche St. Konrad begrüßten die Kindergarten- und Hortkinder um Barbara Zehrer und Regina Völkl den Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer. Erst musikalisch mit zwei Liedern. Dann mit einem Gedicht.

Drinnen freute sich Hausherr und Dekan Johannes Lukas über die Begegnung: "Sie sind erstmals da, begegnen uns im Advent bei ihren Besuchen der Pfarreien in der Diözese. So wollen wir dem Herrn in der Pontifikalmesse begegnen." Mit Lukas, Bischöflich Geistlichem Rat Egid Mühlbauer und Pfarrvikar Pater Mejo Puthussery-Jose feierte Voderholzer den Pontifikalgottesdienst am Sonntagvormittag. Mit dabei war auch der Gemeindereferent Andreas Scheidler.

Leben neu überdenken

Der Kirchenchor gestaltete mit Leiterin Angela Sauer den Gottesdienst, an der Orgel saß Jürgen Brakert. Jugendliche stimmten an den Stufen des Altars die Kirchenbesucher mit Überlegungen zum Advent ein. Sie meinten, die Tage vor Weihnachten laden uns ein, unser Leben zu überdenken, die Tage wollen neue Hoffnung schenken.

Der Bischof konzentrierte sich in der Predigt auf Wegbereiter. Oft gebe es Vorbereitungen bei hohen Staatsbesuchen, Sicherheit werde groß geschrieben. Vorbereitung müsse eben sein. "Aus der heiligen Schrift wissen wir, dass die Ankunft des Herrn auch vorbereitet war." Damals seien die Propheten die Vorbereiter gewesen. "Auch wir wollen den Weg bereiten und hinweisen, aufmerksam machen und friedlich miteinander umgehen. Wir wollen, wie die Jugendlichen schon sagten, den Mutlosen zusprechen, den Gemobbten helfen, die, die am Existenzminimum leben, unterstützen und auch unsere eigene Mutlosigkeit überbrücken."

Besuch bei Kranken

Danke sagte der Bischof den Gruppen und Kreisen in der Pfarrei, die andere einbinden und so den Glauben mehren. "Pflegen Sie den Glauben, lassen Sie ihn in den Kindern weiterleben." Zur Begegnung mit der Pfarrgemeinde und den Senioren des nahen Altenheimes kam es nach dem Gottesdienst. Pfarrgemeinderatsvorsitzende Helga Wallbraun begrüßte im Foyer des Seniorenheimes die Geistlichkeit. Bischof Voderholzer schüttelte Hände, begrüßte die Senioren und die Ehrengäste, unter ihnen auch Oberbürgermeister Kurt Seggewiß. Am Nachmittag besuchte der Bischof noch die Kranken im Seniorenheim und die Ruhestandspriester.
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