23.02.2017 - 11:58 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

Bund Naturschutz kritisiert Fällaktionen Von Baum bleibt nur ein Stumpf

(uz) Kritisch verfolgten die Ausstellung "Lindenzauber" Mitglieder des Bundes Naturschutz. Irmi Eckl-Schönig und Jürgen Schönig pflichteten den Rednern zwar bei, dass alles für den Erhalt der Baumbestände getan werden sollte. Sie bedauerten aber, dass die Stadt Weiden aktuell genau das Gegenteil mache und ungebremst Bäume fälle, ohne an Wiederaufforstung zu denken.

Mit ihrer Bilderaktion wollen Jürgen Schönig und Irmi Eckl-Schönig Bürgermeister Jens Meyer davon überzeugen, dafür zu sorgen, dass dem ungezügelten Fällen von Bäumen im Stadtgebiet endlich Einhalt geboten wird. Bild: Kunz
von Helmut KunzProfil

Ein Dorn im Auge sei den Naturschützern vor allem aber auch das Vorgehen der Deutschen Bahn, die derzeit einen Kahlschlag entlang des Schienenstrangs inszenierten. Sie forderten, Worten Taten folgen zu lassen. Dazu überreichten Irmi Eckl-Schönig und Jürgen Schönig an Bürgermeister Jens Meyer einen Bilderrahmen mit Erinnerungen an einen Baum, der bis vor wenigen Tagen noch am Eichenweg im Ortsteil Hammerweg stand.

Das eine wurde am 9. Juli 2016 aufgenommen und zeigt einen stolzen Baum, an dem das Schild "Bund Naturschutz" angebracht war. Das andere wurde am 21. Februar 2017 fotografiert, einen Tag vor der Ausstellungseröffnung. Es zeigt denselben Baum - allerdings nur noch als trauriger Stumpf.

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