05.12.2016 - 02:00 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

CSU für Querungshilfe an der Perlstraße Sicher zum Einkaufen

Viele Anwohner stellen ihren Alltag um: Seit der Schließung des Edeka-Marktes in der Fichtestraße weichen gerade Ältere zum Rewe in der Peuerlstraße aus. Nun sucht die CSU Möglichkeiten, den Weg dorthin sicher zu gestalten.

Wie kommen gerade die älteren Anwohner sicher über die Peuerlstraße zum Rewe-Markt? Dieser Frage ging die CSU mit Kreisvorsitzendem Stephan Gollwitzer (Dritter von rechts) vor Ort nach. Fachliche Erläuterungen dazu gab es von Hauptkommissar Heinrich Rewitzer (Dritter von links). Bild: Dobmeier
von Autor rdoProfil

(rdo) Wie können gerade Senioren gefahrlos zum Rewe in der Peuerlstraße kommen? Dieser Frage ging die CSU bei einem Ortstermin nach, zu dem neben Mitgliedern der Ortsverbände Rehbühl und Mooslohe auch Polizeihauptkommissar Heinrich Rewitzer gekommen war. "Wir tun alles, wenn es um die Sicherheit der Bürger geht", erläuterte Rewitzer. Aber: Für eine Querungshilfe mit Mittelinsel, wie es sie beispielsweise in der Vohenstraußer Straße gibt, reiche die Breite der Peuerlstraße (6,50 Meter) nicht aus. Eine Alternative wäre ein Zebrastreifen. Dafür müsste jedoch nachgewiesen sein, dass eine Mindestzahl an Fußgängern an der Stelle die Straße überquert. Der Polizist schlug eine provisorische Ampel vor, mit der sich die Fußgänger zählen ließen.

Viele Senioren vor Ort

Joachim Strehl verwies auf viele Bewohner im vorderen Bereich der Peuerl- sowie in der Arndt- und der Fichtestraße, die auf einen Rollator angewiesen seien. Seniorenbeauftragter Alfons Heidingsfelder erläuterte, am Rehbühl lebten 1685 Menschen über 65 Jahre, in der Mooslohe seien es 690. CSU-Kreisvorsitzender Stephan Gollwitzer erinnerte an die CSU-Bürgerbefragung. Dabei seien Nahversorgung und Verkehrssicherheit wichtige Themen gewesen. Die Ortsverbände wollen nun in die Fraktion einen Antrag für eine Probeampel einbringen, wie Fraktionsvorsitzender Wolfgang Pausch erläuterte. Zu prüfen sei noch, ob ein möglicher Übergang vor oder hinter der Supermarkteinfahrt entstehen solle.

Daneben wurden bei dem Ortstermin auch Klagen darüber laut, dass es keinen Behälter zur Abgabe des gelben Sacks bei der nördlich gelegenen Wertstoffsammelstelle gebe.

SPD: Antrag schon gestellt

Wer hat's erfunden? Fraktionsvorsitzender Roland Richter wies am Freitag in einer Pressemitteilung darauf hin, dass die SPD bereits am 22. September in der Sitzung des Hauptverwaltungs-, Umwelt- und Energiewendeausschusses (HVA) eine Anfrage zur Errichtung einer Querungshilfe in der Peuerlstraße zum Rewe-Markt gestellt habe. Der Finanzausschuss habe für das Jahr 2017 Mittel für Querungshilfen bereitgestellt und sich einstimmig für diese Maßnahmen ausgesprochen. Die SPD habe daher einen Antrag für eine entsprechende Maßnahme in der Peuerlstraße für die HVA-Sitzung am 15. März gestellt.

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