CSU-Ortsverband Stadtmitte würde rund um die Luitpoldstraße die kostenlosen Parkplätze streichen
Kreisende Autos eine Gefahr

Christian Salzhuber, Vorsitzender des CSU-Ortsverbands und Oskar Gruber, dritter Vorsitzender, treffen sich zur Ortsbegehung. In der Luitpoldstraße sehen sie ein großes Gefahrenpotenzial, wenn Fahrzeuge an den links und rechts parkenden Autos vorbei fahren. Bild: Schönberger

Für den CSU-Ortsverband Stadtmitte steht fest: "Die Stadt muss etwas tun." Die langwierige Parkplatzsuche rund um Luitpold-, Braunmühl, Ketteler-, Asyl- und Hermannstraße führe zu Verkehrsbehinderungen und Gefahrensituationen.

(plue) "Wenn die Autos hier die ganze Zeit kreisen, stören sie den Verkehr", ärgert sich Oskar Gruber, dritter Vorsitzender des CSU-Ortsverbands Stadtmitte, bei einer Ortsbegehung mit Vorsitzendem Christian Salzhuber. Probleme verursache vor allem das kostenlose Parken mit Parkscheibe auf Anwohner-Stellplätzen. Anwohner, die für ihre reservierten Parkplätze zahlen, könnten ihre Stellplätze regelmäßig nicht nutzen. Im gleichen Zug würden kostenpflichtige Plätze in der Asylstraße mit Parkautomat nicht genutzt. Die Allee-Tiefgarage - 90 Cent pro Stunde stehe täglich so gut wie leer.

Hinzu kommt, dass es durch die engen Straßen häufig zu Gefahrensituationen käme. "Da mussten schon viele Seitenspiegel dran glauben", sagt Salzhuber - inklusive sein eigener. In der Braunmühlstraße und Asylstraße darf zudem beidseitig geparkt werden. Salzhuber sieht durch kreisende Autos auch Gerhardingerschüler und die Besucher des Maria-Seltmann-Hauses unnötig gefährdet.

Die Idee der CSU: Diese Parkplätze müssen auch kostenpflichtig werden. Weiden sei sowieso die einzige deutsche Stadt in der Größenordung, wo es noch kostenlose Parkplätze gibt, beruft sich Gruber auf das Verkehrsgutachten des Aachener Ing. Reinhold Baier. Zusätzlich müssten einige Stellplätze gestrichen werden, damit die Durchfahrt erleichtert wird.
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