06.09.2017 - 19:12 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

CSU Ortsverein Hammerweg besucht Grünabfall-Stationen Klosschüssel und Lattenrost

Fliesen, eine Plastikschüssel, ein Rasenfänger: Am Samstag sieht es am hinteren Hammerweg noch ziemlich rosig aus. Normalerweise laden die Leute an der Grünabfall-Entladestation, gleich hinter der Straße An der Herbstau, ihren kompletten Sperrmüll ab.

Empört zeigen sich Christsoziale und Anwohner über die Müllentsorgung einiger Bürger. Bild: Kunz
von Autor UZProfil

Die Anwohner hatten sich schon über Kloschüsseln und Lattenroste beschwert. Warum? Weil es hier geht, weil man seinen Schutt verdeckt entsorgen kann. Dabei ist der Wendehammer nur für Grün- und Gartenabfälle gedacht. Hans Blum vom Hauptverwaltungsausschuss hat schon oft Hausmeisterservicefirmen beobachtet, die ihren Abfall aus dem Landkreis Neustadt hier entsorgen. Darauf angesprochen hätten sie nur abfällig reagiert, ärgerte sich der CSU-Stadtrat.

Zur Ortsbegehung eingeladen hatte der CSU-Ortsverein Hammerweg unter Vorsitz von Nikola Vranjes. Der Platz sei abgelegen, stellte Kreischef Stephan Gollwitzer fest. Es sei ein Leichtes, seinen Schutt unter dem Grünzeug zu verstecken. Ein Kavaliersdelikt sei das nicht. Blum und Hans Forster, ebenfalls Ausschuss-Mitglied, plädierten für ein Schild, dass Anlieferer darauf hinweise, hier nur private Gartenabfälle abzulegen. Ein Container helfe zwar, sei aber auch nicht die Lösung. Gollwitzer glaubt: "Indem der Platz über Hundert Meter von der nächsten Wohnsiedlung entfernt ist, kann sich jeder sicher fühlen, wenn er hier seinen Lattenrost in den Container schmeißt." Es sei hier eben eine wilder Platz, dies verführe manche Zeitgenossen. Forster, der wie Blum selber Anwohner ist, griff den Wunsch der Nachbarschaft auf, den Weg zum Abfallplatz wegen der Staubentwicklung in der Trockenzeit auf den ersten Metern auszubauen. Bei einem Komplettausbau bis zur Abfallstelle befürchtete Blum allerdings eine neue Rennstrecke.

Eine weitere Grünabfall-Entladestation, die besichtigt wurde, war die an der Johann-Sebastian-Bach-Straße. Schon 2013 hatten hier Anwohner moniert, dass Anlieferer das Tempo-20-Gebot am Stich-Feldweg zum Flutkanal nicht einhielten und mit ihren Anhängern lärmreich über die ungepflasterte Piste holperten. Hier Abhilfe zu schaffen, sei schwierig.

Gerhard Hegner warnte vor einer Übersäuerung des Flutkanals durch die riesigen Abfallhaufen am Steilufer bei starken Regenfällen. Vielleicht sollte man das Gelände überhaupt begrenzen, dann ließe sich die Ablagefläche besser kontrollieren, meinte Blum. "Wenn zu viel Grüngut angeliefert wird, wird das uferlos." Fazit: "An Containerplätzen ist es sauber. Und überall, wo du nur Haufen hast, schaut's aus." Und: "Die befinden sich meistens an verborgenen Stellen. Da traut man sich leichter."

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