10.12.2017 - 20:00 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

CSU Ortsverein Hammerweg ehrt langjährige Mitglieder Wissen, wo der Schuh drückt

"Wir haben es gerade noch einmal geschafft, den Realschulneubau abzubiegen." Für CSU-Stadtrat Markus Bäumler, Gastredner beim Ortsverein Hammerweg, sind damit die "Dinge in die richtige Richtung gelenkt" worden.

"Mir san mir": Die CSU-Hammerweg mit Festredner Markus Bäumler (Fünfter von links) und ihren Jubilaren. Bild: Kunz
von Autor UZProfil

Bei der Jubilarehrung in der Gaststätte Hägler unterstrich Bäumler die Bedeutung guter Basisarbeit und dankte dem Ortsvorsitzenden Hammerweg, Nikola Vranjes, für sein Engagement. Unter anderem hinsichtlich des Antrags wegen der "maroden" Hammerweg-Schule. Er lobte das Durchhaltevermögen der Jubilare und warnte vor Austritten aus der CSU: "Was ändert das? Man hat nur keine Plattform mehr. Als Einzelner tue ich mich schwer, meinen Frust loszuwerden."

Wer in der CSU seine Meinung sage, der werde "nicht schief angeschaut". Die CSU stehe für Meinungsfreiheit. "Das macht uns zur Volkspartei." CSU-Kreisvorsitzender Stephan Gollwitzer rechtfertigte noch einmal seine Kritik ("Unternehmer nicht an den Pranger stellen") am Aufruf des Oberbürgermeisters Kurt Seggewiß gegen den verkaufsoffenen Sonntag. Dennoch brach er eine Lanze für christliche Werte. "Unsere Traditionen wurzeln in unserem Brauchtum." Man sei tolerant und respektvoll gegenüber anderen Religionen. "Aber wir führen keine islamischen Feiertage ein." Und weiter: "Wir müssen unsere kulturelle Identität aktiv verteidigen und auch leben." Er sei gegen "vorauseilenden Gehorsam", für den Erhalt "unserer kulturellen Gepflogenheiten".

Christkindlmärkte seien keine Winterfeste, ebenso wenig wie Sankt-Martins-Umzüge Lichterfeste seien. Auch in öffentlichen Kantinen, Kindergärten und Schulen dürfe Schweinefleisch kein Tabu sein. Gollwitzer: "Muslimische Mädchen sollen am Schwimmunterricht teilnehmen. Und in Deutschland gehört es sich, auch Frauen die Hand zu geben."

Außerdem sprach Gollwitzer über die Entwicklung am Hammerweg. "Die neue Mitte funktioniert." Das TB-Gelände sei eine Chance für die Entwicklung im Sprengel. Stadtrat Hans Forster forderte ein schlagkräftigeres Weiden. Für 35-jährige Treue wurde Susanne Schreiber geehrt. Für 30 Jahre Johannes Zierock und Dagmar Nachtigall, für 25 Jahre Lothar Amm, für 20 Jahre Gerhard Hegner. Für 15 Jahre Richard Nowak und Andrea Hegner, für zehn Jahre Jürgen Haubner.

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