Das neue Veranstaltungsprogramm des Maria-Seltmann-Hauses
Programmheft als Bestseller

Den Computerkurs erleben sie "live": Leiterin Susanne Meichner (von links) präsentiert mit OB Kurt Seggewiß, Rechtsdezernent Hermann Hubmann, Sozialamtsleiter Thomas Hentschel und Seniorenbeauftragten Alfons Heidingsfelder das neue Programm des Maria-Seltmann-Hauses. Bild: plue

"Schon bevor wir öffnen, stehen die Leute Schlange", berichtet Susanne Meichner, Leiterin des Maria-Seltmann-Hauses. Für was? Für Androiden-Treff und "Smovey-Ringe" - das neue Programm liegt vor.

"Das neue Programm kann sich mal wieder sehen lassen", findet OB Kurt Seggewiß. Lob gibt es auch vom Seniorenbeauftragten Alfons Heidingsfelder: "Es ist schwer, immer wieder etwas Neues zu finden. Ich bewundere, wie Frau Meichner diese Aufgabe meistert." Er freue sich schon auf die Besichtigung der Michaelskirche mit Zoiglumtrunk beim "Stich'n" am 30. März.

Rechtsdezernent Hermann Hubmann betont: "Das Maria-Seltmann- Haus ist ein offenes Haus. Viele wissen nicht, dass jeder willkommen ist, alle Veranstaltungen stehen sämtlichen Altersgruppen zur Verfügung." Das Programm sei ein Mitmach-Heft. Man kann selbst aktiv werden, Vorschläge für Kurse machen oder sogar als Dozent arbeiten.

Einen wichtigen Aspekt hebt Susanne Meichner hervor: "Einsamkeit im Alter ist ein großes Problem. Das Maria-Seltmann-Haus ist eine Plattform, um Anschluss zu finden." Daher stünde das neue Programm auch unter dem Motto "Freunde und Freude im Alter haben". Möglichkeiten, Kontakte zu knüpfen, gibt es genug, wie Thomas Hentschel, Leiter des Amts für Soziales und Integration betont: "Es gibt ein großes Spektrum für verschiedenste Vorlieben."

Neu und beliebt sind die Rehasportgruppen. Im Bereich "Bewegung und Vitalität" gibt es zudem weitere Angebote wie "Line Dance", Zumba, autogenes Training oder "Indian Balance" - und "Smovey". Dabei wird mit Latexringen, befüllt mit Stahlkugeln, trainiert. "Computer-Schnupperkurse sind gar nicht mehr so der Renner", hat Susanne Meichner beobachtet. Beliebter sind speziellere Angebote wie der Androiden-Treff, wo Kenntnisse über Smartphones oder Tablets vermittelt werden. Bei den Vorträgen liegt der Schwerpunkt auf medizinischen Themen. Heidingsfelder legt den Vortrag über das Pflege-Stärkungsgesetz ans Herz. Zudem sind mehrere Fahrten geplant: zur Ausstellung von Lucas Cranach nach Prag und ins Lenbachhaus nach München, eine Bäderfahrt nach Weißenstadt in die neue Therme "Siebenquell" und nach Leipzig ins MDR-Fernsehstudio sowie ins Stasi-Museum. Und auch hier gilt: sputen!
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