18.10.2017 - 16:07 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

Figuren-Guide „Brautkleider“ Ja zum Traumkleid

Bald ist er da, der schönste Tag im Leben. Endlich gehen die Vorbereitungen los und damit schwirrt auch die Frage im Kopf herum: „Welches Kleid passt zu mir? Auf was muss ich achten?“ Das Wichtigste vorne weg: Die Braut muss sich in ihrem Traumkleid wohlfühlen. Und obwohl jede Braut schön ist, haben die wenigsten Frauen die 90-60-90-Maße von Germany‘s Next Topmodel. Egal, denn viele kleine Schönheitsfehler sind mit dem passenden Kleid leicht zu kaschieren. Und um das optimale Kleid zu finden, braucht es zwei Dinge: einen Style-Guide und die beste Freundin.

von Wir heiraten!Profil

Das passt: Modelle für jede Figur

Zierlich » Duchesse-Kleid
» Meerjungfrauen-Kleid
» Etuikleid

Klein » Etui-Kleid
» Duchesse-Kleid
» A-Linien-Kleid

Wenig Oberweite » Empire-Kleid
» A-Linien-Kleid
» Rückfreies-Kleid

Fraulich » Empire-Kleid
» A-Linien-Kleid
» Duchesse-Kleid

Breite Hüften » A-Linien-Kleid
» Empire-Kleid
» Prinzessinnen-Kleid

Groß » Etui-Kleid
» Fishtail-Kleid
» Duchesse-Kleid

Viel Oberweite » Neckholderkleid
» A-Linien-Kleid
» Etui-Kleid

Schwanger » Empire-Kleid
» Neckholderkleid
» Band über dem Bauch

Zierlich

Zierliche Frauen haben Glück. An ihnen sehen fast alle Schnitte gut aus. Für sie eignen sich enge Kleider. Der Stoff schmiegt sich an Taille, Hüfte und Po. Mit einem Etui-Kleid wirkt jede sexy. Kurven werden zum Hingucker. Wer wenige Rundungen hat, kann mit Stickereien, Rüschen oder Perlen nachhelfen. Schmale Taillen gilt es, besonders zu akzentuieren. Dazu bieten sich Gürtel oder Bänder an. Wer sexy und süß auftreten möchte, greift zum Meerjungfrauen-Kleid. Dieser Schnitt betont die schmale Silhouette, Po und Hüfte. Denn bei der Meerjungfrau wird der Stoff am Knie weiter. Die Braut fühlt sich wie Arielle.

Breite Hüften

Breite Hüften sind absolut weiblich. Um die schöne Taille hervorzuheben, eignet sich am besten ein A-Linien-Kleid. Der Schnitt läuft ab der Taille aus und versteckt überflüssige Kilos an Hüfte und Oberschenkeln. Das Kleid sollte aus einem festen Stoff geschneidert sein. Bei dünnem Material zeichnen sich leicht kleine Fettpölsterchen ab. Auch Gürtel oder Bänder betonen die Körpermitte. Ein schönes Dekolleté mit Raffungen, Rüschen oder asymmetrischen Ausschnitten lenkt von der Hüfte ab. Dafür sollte der Rock wenig Details haben. Glänzende Stoffe tragen unnötig auf. 

Klein

Klein, aber oho – und am Hochzeitstag sowieso die Allergrößte. Etwa in einem A-Linien Kleid, das durch die vertikale Silhouette optisch vergrößert und kleine Röllchen wegzaubert. Das Empire-Kleid wirkt mädchenhaft, aber elegant. Die Naht setzt direkt unter der Brust an, von da an fällt das Kleid locker nach unten. Noch ein Klassiker für Kleine: lange, schmale Kleider, die durch einen schönen V-Ausschnitt zusätzlich gestreckt werden. Und mit Hochsteckfrisur und High Heels lässt die Braut alle Gäste klein aussehen.

Groß

Wer groß ist, hat‘s gut – weil fast jeder Kleidertyp passt: Lang, kurz, eng, weit. Auch Kleider im Meerjungfrauen-Schnitt setzen große Frauen optimal in Szene: Ab dem Knie verläuft das Kleid nach außen und erinnert an einen Fischschwanz. Eine andere Variante ist das Modell Sissi, das an Romy Schneider erinnert. Das Duchesse-Kleid unterstreicht Brüste und Taille, unten fällt der Rock voluminös und edel. In abgeschwächter Form – ohne Reifrock – ist das A-Linien-Kleid eine wunderschöne Alternative für große Frauen. Wenn nicht lang, dann kurz. Oder halblang. Wie kommen lange Beine besser zur Geltung?

Wenig Oberweite

A-Körbchen-Verstecken war gestern. Mit dem Empire-Kleid wird auch die kleine Oberweite zum Hingucker. Hier sitzt die Naht direkt unter der Brust. Die Oberweite wird dadurch leicht gepusht. Empfehlenswert ist auch ein A-Linien-Kleid, das den Blick auf die Silhouette lenkt. Stickereien, Perlen und Doppellagen tragen positiv auf. Auch optimal: ein One-Shoulder-Ausschnitt, der die Schulter betont. Oder ein rückenfreies Kleid, mit dem das A-Körbchen definitiv kein Thema mehr ist.

Viel Oberweite

Große Brüste sind ein Zeichen von Weiblichkeit. Frauen mit großer Oberweite sollten bevorzugt Kleider mit breiten Trägern auswählen. Der Robentyp ist dabei nebensächlich. Hauptsache, alles bleibt an der Stelle, wo es hingehört. Fester Stoff verschafft zusätzlichen Halt. Eine Alternative sind Neckholder-Kleider, bei denen ein Träger um den Hals verläuft. Weil vor allem die Schultern im Mittelpunkt stehen, ist ein Neckholder nichts für Frauen mit breiten Schultern. Eine große Oberweite ist ein Eye-Catcher – vor allem, wenn das Dekolleté stilvoll mit einem V-Ausschnitt präsentiert wird. Aber Achtung: Zu viel trägt auf – Hände weg von Rüschen.

Fraulich

Nicht jeder ist ein superschlankes Model. Egal. Bei einem A-Linien-Kleid kommen Kurven ideal zur Geltung. Ab der Hüfte verläuft es nach außen und kaschiert kleine Pölsterchen. Wer nicht zufrieden mit seiner Taille ist, wählt ein Empire-Kleid, bei dem die Naht unter der Brust sitzt. Ein weiterer Trick: drapieren. Durch die kleinen Fältchen am Kleid purzeln die Pfunde optisch. Um Arme und Schultern in Szene zu setzen, gibt es viele Variationen mit Ärmeln und Trägern.

Schwanger

Schwanger am Hochzeitstag: Baby und Hochzeit – kann auch kleidertechnisch super miteinander vereinbart werden. Idealerweise trägt eine schwangere Frau ein Empire-Kleid. Die Naht setzt direkt unter der Brust an. Dadurch werden vor allem Dekolleté, Arme und Schultern in den Vordergrund gerückt. Das lenkt vom Babybauch ab. Eine schwangere Frau muss bedenken, dass die Brüste während der Schwangerschaft noch an Größe gewinnen – also ein paar Zentimeter mehr einplanen. Den bestmöglichen Halt bieten breite Träger.

Eva-Maria Irlbacher

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