Friedensgebet auf dem Weihnachtsmarkt
"Fürchtet euch nicht"

"Als Zeichen unserer Hoffnung und als Zeichen, dass Gott Frieden bringt, haben wir das Friedenslicht aus Bethlehem mitgebracht", sagte Pfarrerin Stefanie Endruweit (Dritte von links). Gemeinsam mit Pfarrer Markus Schmid (links) verteilte sie das Licht auf dem Christkindlmarkt und betete mit den Menschen der Region für den Frieden. Bild: Schönberger

Zwischen Glühwein- und Mandelduft versammeln sich jeden Abend die Weidener auf dem Christkindlmarkt. Besonders die Kinder bestaunen die Öffnung des nächsten Fensters am Alten Rathaus. Doch am Mittwochabend war alles ein wenig anders: Der Markt stand unter dem Eindruck des Terroranschlags auf den Weihnachtsmarkt an der Berliner Gedächtniskirche.

Pfarrerin Stefanie Endruweit und Pfarrer Markus Schmid luden deshalb vor der Fensteröffnung die Gäste zu einem Friedensgebet ein. "Als Zeichen unserer Hoffnung und als Zeichen, dass Gott Frieden bringen wird, haben wir das Friedenslicht aus Bethlehem mitgebracht", sagte Endruweit. "Herr, lass dein Licht leuchten für alle Verletzten und Verängstigten und für alle Menschen und Angehörigen, die Opfer von Attentaten wurden", betete sie. "Lass dein Licht leuchten für die Kinder, und lass es uns in die Welt tragen."

Danach betete Schmid: "Herr, lass mich Wahrheit bringen, wo Irrtum ist, Hoffnung wo Verzweiflung, Freude wo Kummer. Lass mich trachten, dass ich tröste, nicht getröstet werde. Nicht, dass ich geliebt werde, sondern dass ich liebe. Frieden fängt immer bei mir selber an." Mit den Besuchern auf dem Markt sprach Schmid dann das "Vater unser".

Am Samstag werde in vielen Haushalten das Evangelium gelesen, sagte Endruweit. ",Fürchtet euch nicht': Das, was der Engel den Hirten auf dem Feld gesagt hat, möchte ich euch mitgeben."
3 Kommentare
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Wolfgang Göldner aus Weiden in der Oberpfalz | 22.12.2016 | 08:28  
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C. Schmitz aus Regensburg | 22.12.2016 | 11:00  
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Wolfgang Göldner aus Weiden in der Oberpfalz | 22.12.2016 | 14:38  
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