12.03.2017 - 12:24 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

Gemeinsamer Tag der offenen Tür von FOS/BOS und OTH Mit Köpfchen zum Campus

Kein anderer Platz in Weiden repräsentiert den Bildungsstandort besser: der gemeinsame Campus von OTH und FOS/BOS. Jetzt war er offen für alle.

Mit Informationsmaterial wurden die Besucher der FOS/BOS begrüßt. Bild: sbü
von Siegfried BühnerProfil

Pünktlich um 10 Uhr am Samstag schnappte sich Gabriele Dill, Schulleiterin der FOS/BOS, das Mikrofon. Hunderte von Jugendlichen und ihre Eltern strömten bereits durch die Flure, als sie die Besucher begrüßte. Gleichzeitig stellten sich am Haupteingang der OTH zwei Studentengruppen auf und überreichten den Gästen Informationsmaterial und Wegweiser.

Beide Bildungseinrichtungen präsentierten sich am selben Tag und zur selben Stunde der Öffentlichkeit. Und sie hatten sich fein herausgeputzt. Überall farbige Luftballons. Sie signalisierten, dass es etwas Besonderes zu erleben gab. Lockvogel auf dem OTH-Gelände war der Rennwagen des "Running Snail Racing Team". Was sich ansonsten nur hinter verschlossenen Mauern abspielt, war für jedermann zu besichtigen.

Alle Lehrer an Bord

Bevor sich die Türen von OTH und FOS/BOS geöffnet hatten, bereiteten Professoren, Lehrkräfte und Verwaltungspersonal ihre Räume für den Besucherstrom vor. "Es gibt an unserer Schule wohl keine Lehrkraft, die heute nicht dabei ist", erzählte Schulleiterin Dill. Schließlich sollte der Öffentlichkeit ja auch ein Spiegelbild des vielfältigen Bildungsangebots gegeben werden. Die fünf Stunden Öffnungszeit dürften allerdings kaum ausgereicht haben, um alles eingehend kennenzulernen. Wer sich etwa ausführlich mit Einzelheiten der Ausbildung an der FOS/BOS beschäftigen wollte, der musste schon etwas Zeit mitbringen. So konnte man erfahren, dass zum Eintritt in die BOS der Notendurchschnitt im mittleren Bildungsabschluss in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch mindesten 3,5 sein muss.

Viele nutzten den Tag der offenen Tür an der FOS/BOS auch dazu, um sich für das kommende Schuljahr anzumelden. Die Schlange vor dem Sekretariat war mindestens 20 Meter lang - obwohl sechs Verwaltungskräfte Einschreibungen entgegennahmen. Wer sich für eine bestimmte Ausbildungsrichtung an der FOS noch nicht entschieden hatte, konnte in den Schulräumen Praxis schnuppern. Der "Shirling-Motor" mit Heißgasantrieb sollte Lust auf Technologie machen. Ähnliches galt für die Lego-Roboter oder 3-D-Drucker. Ziemlich eng ging es im Gestaltungsbereich zu, wo mit Pinsel und Farbe umgegangen wurde.

Ü-Ei durchleuchtet

Ähnlich interessant waren die Informationsangebote der OTH. Laborvorführungen und -besichtigungen, Infostände sowie mehr als 20 Vorträge zeigen den riesigen Umfang der Angebote. Wissenschaft auf höchstem Niveau präsentierte unter anderem Professor Dr-Ing. Peter Wiebe. Er führte vor, dass über Sensoren am Kopf, die Hirnströme messen, Wörter geschrieben werden können. In einem anderen Raum zeigte Laboringenieur Reinhold Hartwich, wie ein Computertomograph den Inhalt eines Überraschungseis entschlüsselt. Studenten führten die Besuchergruppen durch die Räume, erklärten Studieninhalte und das Studentenleben.

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