Gottesdienst des Hospizdienstes für Angehörige
Zu neuem Leben

Für jeden der 96 vom Hospizdienst begleiteten Verstorbenen im Jahr 2017 wird eine Kerze angezündet. Elke und Ulrike Wiesner gestalten den musikalischen Rahmen, Organisatorin ist Renate Buchfelder. Bild: rdo

"Es geht nicht darum, dem Leben mehr Tage zu geben, sondern den Tagen mehr Leben", zitierte Rüdiger Erling die englische Ärztin und Krankenschwester Cicely Saunders, die als Begründerin der Hospizbewegung gilt. Zum traditionellen ökumenischen Gedenkgottesdienst des ambulanten Hospizdienstes Weiden-Neustadt begrüßte Hospizkoordinator Rüdiger Erling die Angehörigen der begleiteten Verstorbenen des vergangenen Jahres sowie die Hospizhelfer in der Kirche Maria Waldrast. Namens des Malteser-Hilfsdienstes, der seit 20 Jahren Menschen in der Region und deren Angehörige während der letzten Stunden begleitet, sprach er den Hospizhelfern große Anerkennung aus.

Der Spruch von Hiob "Ich weiß, dass mein Erlöser lebt, ich darf ihn schauen" war Gottesdienstgedanke. Stadtpfarrer Peter Brolich nannte den Tod den Anfang des neuen unzerstörbaren Lebens. Pfarrer Hermann Bock sah in der über Lautsprecher gespielten Arie "Der Messias - Ich weiß, dass mein Erlöser lebt" von Georg F. Händel ein vertontes Bibelwort, das zu Herzen gehe.
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