04.03.2018 - 20:00 Uhr
Weiden in der Oberpfalz

Gottesdienst zum Weltgebetstag in der Herz Jesu Kirche O wie schön ist Surinam

Wie überall auf der Welt feierte der Frauenbund Herz Jesu mit dem Zweigverein St. Johannes und dem evangelischen Frauenkreis Kreuz Christi am Freitagabend in Herz Jesu Weltgebetstagsgottesdienst. Im Mittelpunkt stand heuer das Land Surinam. Thema: "Gottes Schöpfung ist sehr gut."

Ein bisschen "Moksi" tut gut: Frauen des Frauenbundes Herz Jesu und St. Johannes und des Evangelischen Frauenkreises Kreuz Christi stellen den "Mischmasch" an Ethnien vor, der in Surinam besteht. Bild: uz
von Autor UZProfil

Zum Weltgebetstag hatten Frauen aller Konfessionen eingeladen. Zunächst informierten sie über das kleinste und wohl bunteste Land auf dem südamerikanischen Subkontinent, aus dem das weltumspannende Gebet der Frauen in diesem Jahr kam. Als Teil Amazoniens weise Surinam auf eine sehr hohe Biodiversität hin. "Über 90 Prozent des Landes sind von Regenwald aus tausend verschiedenen Baumarten bewachsen." Im deutschen Wald seien es gerade mal 30 Prozent. Um diese Vielfalt gehe es auch beim Weltgebetstag. Gott habe eine bewundernswerte Natur und auch die Menschen in all ihren Unterschiedlichkeiten geschaffen.

Die Surinamesinnen bezeichnen sich selber als "Moksi", als einen "Mischmasch" aus vielen verschiedenen Ethnien, die aus vier Kontinenten zusammengewürfelt worden seien. "Moksi" bedeute auch "gemeinsam". Der Weltgebetstag wird jedes Jahr von christlichen Frauen aus einem anderen Land vorbereitet. Am ersten Freitag im März wird dieser Gottesdienst in mehr als 120 Ländern rund um den Globus gefeiert.

In ihren Gebeten und Gesängen dankten die Weidener Frauen Gott für das wunderschöne Land Surinam. Dann sprachen Weidener Frauen für ihre Mitschwestern in Südamerika. Für Alima aus Sipaliwini, die noch in die Schule geht, für Muyinga, deren Vorfahren versklavte Afrikaner waren, die ins Landesinnere flohen, um fern von Plantagen frei in ihren eigenen Gemeinschaften zu leben, für die Chinesin Mei Ling, deren Familie auf den Plantagen an der Küste arbeitete und später Gemüseläden eröffnete oder für Willemien mit Vorfahren aus den Niederlanden.

Die Frauen dankten für die Schöpfung und bedauerten, dass für ihren Erhalt immer wieder Versprechungen gemacht würden, die dann doch nicht eingehalten werden. "Lasst uns auch andere überzeugen, dass wir alle verantwortlich sind für die Bewahrung unserer Umwelt."

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