Gut 6000 Besucher bei "11. Weidener Fototagen"
Rieseninteresse an Messe

Fragen hatten die gut 6000 Besucher der Weidener Fototage viele. An den Ständen der Markenhersteller erhielten sie Antworten. Obendrein lagen hier die neuesten Modelle zum Ausprobieren bereit. Bilder: Kunz (3)

Der Vorjahresrekord ist überholt. Heuer kamen noch mal mehr Besucher zu den "11. Weidener Fototagen" in die Max-Reger-Halle. 6000 aus dem In- und Ausland zählte der Veranstalter am Wochenende.

"Weiden ist zum Mekka der Fotospezialisten geworden", schwärmte Oberbürgermeister Kurt Seggewiß beim Eröffnungs-Rundgang durch die "11. Weidener Fototage" am Samstagvormittag in der Max-Reger-Halle. Es "einfach gigantisch", welches Fachpublikum am Wochenende nach Weiden gekommen sei. Uwe Fröhlich, Prokurist des Brenner-Foto-Versands, hatte wieder über 40 Aussteller, die mehr als 100 Marken vertraten, in die Oberpfalz geholt. Schon am Eröffnungsvormittag zeigte sich, dass der Vorjahresrekord heuer eingestellt werden würde. Insgesamt kamen 6000 Fotofreunde aus dem In- und Ausland.

Handy kein Ersatz

Für Max-Reger-Hallen-Geschäftsführer Johannes Häring ein Zeichen dafür, dass die Veranstaltungsstätte dafür prädestiniert sei, Besucher aus ganz Deutschland nach Weiden zu locken. "Die Fotomesse von Brenner ist das Highlight in der Weidener Messelandschaft", attestierte auch Bürgermeister Lothar Höher.

Der "Vater" der Fototage, Leonhard Brenner, freute sich über das ungebrochene Interesse an der Fotografie. Für echte Fotografen erübrige sich die Frage ohnehin, ob das Handy den Fotoapparat ersetzt habe. Natürlich nicht, betonte der Fotofachmann. "Kein Mensch würde eine Kamera mit den technischen Voraussetzungen eines Handys kaufen."

Es sei einfach ein Riesenunterschied. "Wenn ich schöne Fotos machen will, dann brauche ich eine Kamera." Natürlich gebe es zwei Monate nach der Weltmesse für Photo und Video "Photokina" eine Menge Neuheiten auf dem Markt. "Man braucht sich nur mal den Stand von Hasselblad angucken. Die haben eine ganz neue kompakte Kamera mit großem Chip auf den Markt gebracht."

Zwar nicht unbedingt ein Schnäppchen, aber für den Fotografen mit gehobenem Anspruch eine interessante Kamera. "Das bereichert die Fotografie und bringt sie nach vorne." Auch auf dem Objektivsektor habe sich einiges getan. "Da tun sich ganz neue Perspektiven auf."

Die Messe lege auch starken Wert aufs Filmen. Früher, so Brenner, brauchte man eine Filmkamera. "Heute kann man mit jedem besseren Fotoapparat gleichwertige Filme drehen. Hier gibt es das Zubehör und Weiterbearbeitungsprogramme." Die Fototage seien eine Messe für den Endverbraucher. "Und deshalb so beliebt."

Workshops und Models

Sehr beliebt waren einmal mehr die diversen Workshops im Obergeschoss wie der rund um perfekte Porträt-Aufnahmen. Die großen Marken reinigten kostenlos Sensoren. Wer wollte, konnte für die Erdbebenopfer von Macerata spenden. Neben Foto Brenner zeichnete hierfür der Lions-Club "Goldene Straße" verantwortlich. Im Treppenbereich war das beliebte Messe-Fotoshooting mit Bodypainting-Models aufgebaut. Am Stand der Firma Cewe durften kostenlos in geringer Stückzahl großformatige Fotos ausgedruckt werden. Im Untergeschoss wurden die Bilder der Nordbayerischen Fotoclubs gezeigt.
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