01.05.2016 - 18:18 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

Heimatring widmet Maibaum dem Komponisten Reger ragt über Unterem Markt

Es ging schon vor dem eigentlichen Höhepunkt prächtig los: Nach einem wunderbaren Festzug der Weidener Vereine vom VHS-Gelände an der Josefskirche vorbei, durch das Obere Tor zum "Alten Eichamt" stellte der Heimatring wieder einen neuen Maibaum auf. Neu, weil der alte Baum nicht mehr verwendet werden konnte und deshalb Stadtförster Wolfgang Winter auf Geheiß von Oberbürgermeister Kurt Seggewiß einen "frischen" fällen durfte. 25,70 Meter ist er lang. Ihn zieren Motive von Max Reger, dessen Todestag sich bald zum 100. Mal jährt.

Was für ein Hingucker: Der Gebirgstrachtenverein "Almrausch" feierte die Aufstellung erstmals seit mehr als 20 Jahren wieder mit einem "Bandltanz" rund um den Baum. Bilder: hcz (2)
von Autor hczProfil

In der voll besetzten "guten Stube Weidens" erinnerte Seggewiß in seiner Ansprache daran, dass Max Reger, der "größte Sohn unserer Stadt", als einziger Weidener in der Walhalla verewigt sei. Seggewiß dankte, ebenso wie Heimatring-Vorsitzender Günther Magerl, besonders Stadtarchivarin Petra Vorsatz für deren Unterstützung bei der Gestaltung des Maibaums. Magerl gab zudem Erläuterungen zur Maibaum-Geschichte und -Tradition. Ein "richtig geschnürter" Baum zeige die blau-weiße Spirale von links nach rechts oben gedreht. Der Maibaum solle den Frühling mit frohen, bunten Farben begrüßen. Den Helfern von THW, Feuerwehr, Polizei, Bauhof und Holzbau Koller, die wieder einen unfallfreien Festzug und Aufbau ermöglicht hatten, dankte Magerl besonders.

Das Rahmenprogramm gestalteten das Weidener Akkordeonorchester unter Leitung von Karin Dittrich, die Stadt- und Jugendblaskapelle unter Leitung von Hubert Rupprecht, die "Altbairischen" mit Wilhelm Binner an der Spitze und der Gebirgstrachtenverein "Almrausch". Angeführt von Vorplattler Rudi Bauernfeind zeigte letztgenannter Verein, erstmals nach über 20 Jahren wieder, einen "Bandltanz" rund um den Baum. Mehr über die Maibäume in den Stadtteilen in der Dienstagausgabe .

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