Insektenausstellung weckt Besucherstrom
Spinnen, Skorpione und Schaben

Dieser junge Mann hat keine Angst vor Spinnen - und geht auf Tuchfühlung mit einer kraushaarigen Vogelspinne. Bild: rdo

Die Insektenausstellung in der Max-Reger-Halle lockt Hunderte Besucher an. Die erfahren viel Wissenswertes. Zum Beispiel, ob Vogelspinnen tatsächlich tödlich sind.

Über die Gefährlichkeit von Vogelspinnen wurde schon viel Falsches berichtet. In der Ausstellung "lebende Riesen, Spinnen und Insekten" erhielten die Besucher die richtige Antwort: Es gibt keine bekannte Vogelspinne, deren Biss bei einem erwachsenen und gesunden Menschen zum Tode führen kann. Das Gift reicht lediglich zur Tötung kleiner Wirbeltiere.

Auf sehr große Resonanz, besonders bei Familien mit Kindern, stießen die 500 Exponate mit Hintergrundinformationen zu Lebensgewohnheiten und Vorkommen am Sonntag im Gustav-von-Schlör-Saal der Max-Reger-Halle. Viele mutige Besucher ließen sich von Ausstellungsleiter Sergio Neigert mit der kraushaarigen Vogelspinne auf der Hand oder im Gesicht fotografieren und erhielt einen Ausdruck auf einem kleinen Plakat.

Unter den 90 lebende Tiere befanden sich 50 Arten von Vogelspinnen sowie verschiedene Riesenschaben, Skorpione und Riesentausendfüßler aus aller Herren Länder.

Zu den Exponaten zählte die größte ihrer Art, die Goliath-Vogelspinne mit natürlichem Vorkommen in Brasilien und Venezuela, die als Bodenbewohner über zwölf Zentimeter Körperlänge und eine Beinspannweite von 32 Zentimeter verfügt. Als Verpflegung der Gliederfüßler dienen kleine Schaben, Heimchen und Grillen oder Mäuse.
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